Memem
Lieber Hr. Dr. Posth, wir gewöhnen unseren Sohn (eher def., stilles, lange beobachtendes Kind), genau 4, seit 4 Wochen vormittags sanft im Kindi (priv. Elterninit., 15 Ki, 3 Erz/200 %) ein; läuft prima Step by Step. Umgang dort liebevoll, sehr respektvoll, Fokus auf die Gefühle der Kinder. Meine Sorge: Zum nächs. Schuljahreswechsel werden 8 Ki abgehen (Umzüge u. a.), er wäre, dann 5 Jahre, u. U. also zusammen mit 1 and. Junge + 2 Mädchen für 2 Jahre (Einschulung geplant mit 7) Ältester, ansonsten nur Kleinere zwischen 3 u. 5. Wie schätzen Sie das ein? Meine Sorge ist weniger, dass ihm zu viel Verantwortung zukommen wird (Erz. haben da ein Auge drauf), sondern dass ihm die Großen als "Sparringpartner" fehlen, er tut sich eher schwer mit dem Kontakten und Durchsetzen. Ansonsten ist der Kindi aber eine tolle Sache. Er hat kl. Schwester, 2, sonst leider wenig regelm. Kontakt zu älteren Kindern. Danke u. Grüße Christin
Liebe Christin, zunächst einmal gefallen sich die älteren Kinder in ihrer Rolle als Vorschulkinder und werden innerlich dadurch noch einmal deutlich gestärkt. Dabei spielt es keine so große Rolle, ob nur noch wenige Kinder gleichen Alters dabei sind. Konkurrenz nivelliert ja auch immer ein wenig das Selbstbewusstsein. Also 3 andere Kinder gleichen Alters reichen letztlich für alles aus, was er braucht. Aber er kann ja außerhalb des Ki-gas noch Freunde "auf der Straße" und in der Nachbarschaft haben, an denen er sich messen kann. Es gibt ja nicht nur den Ki-ga. Viele Grüße
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