karo09
Hallo Herr Dr. Posth, mal wieder wende ich mich mit zwei Fragen an Sie. Mein Sohn ist Forumsgerecht erzogen. Sehr willensstark und jetzt mit 26 Mo zu Hause sehr anstrengend. Seine Gefühlsausbrüche kosten mich viel Kraft und richten sich meist gegen mich. Vater steht zur LL kaum zur Verfügung , möchte das auch nicht ändern. Denkt ich übertreibe mit dem Kind in jeder Hinsicht und streng erzogene Kinder werden doch auch toll! Bzw sind einfacher zu haben. Schläft im eigenen Zimmer (möchte das so für ungestörten Abend alleine), Sohn bei mir. Was kann ich tun? 2. Mein Sohn ist ein liebes, sensibles Kind. Er teilt mit anderen (fast alles) und wehrt sich nicht wenn etwas weggenommen wird oder er (in einem speziellen Fall wiederholt) gekniffen wird wenn er nicht gleich hergibt was er hat. Er ruft mich dann zur Hilfe. Ist das so gut. Vater meint ich soll im beibringen sich zu wehren. Ich denke immer Gewalt ist keine Lösung. Wie kann ich ihm hier helfen. Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit!
Hallo, da prallen bei Ihnen zu Hause unglücklicherweise zwei Welten oder sagen wir besser Weltanschauungen aufeinander. Zunächst einmal ist es nach all meinen Beobachtungen und Ausführungen folgerichtig, dass eine erschwerte Loslösung, weil der Vater nicht mitzieht, den Trotz verstärkt und die Kinder bis in die oppositionelle Haltung treibt. Die aufkommenden Aggressionen werden, weil zunächst kein anderer Adressat Sinn macht, dann an der Mutter ausgelassen. Insofern sorgt der Vater mit seinem Verhalten mit dafür, wie aggressiv sich ein Kind in der Trotzzeit gebärdet. In Wahrheit scheint Ihr Sohn aber ein eher defensives und in diesem Zusammenhang auch nachgiebiges Kind zu sein, dass in sich zunächst gar keine Veranlassung spürt, um das, was es haben willl, hart zu kämpfen. Das ist eine Charaktereigenschaft, die so ohne Weiteres nicht zu ändern ist. Damit ein solches Kind nun nicht ständig Nachteile in Kauf nehmen muss, da Kleinkinder noch nicht wirklich empathisch denken, ist es richtig. dass die Eltern als Bindungspersonen ihnen helfen. Diese Hilfe sollte geschickt verborgen ablaufen und bedeutet nicht, dass man das offensive Kind lautstark in Schranken weist. Sie sollte darauf hinauslaufen, dass das eigene, scheinbar unterlegene Kind das Gefühl behält, auch selbst an seinem Erfolg mitgewirkt zu haben. Damit erreicht man viel mehr, als mit der schlichten Aufforderung sich zu wehren. Denn mit diesem Auftrag kann ein solches Kind wenig anfangen und wird versagen. Das aber untergräbt sein entstehendes Selbstbewusstsein. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.
Ähnliche Fragen
Guten Tag, mit Ihren gerade mal 7 Jahren ist unser Mädchen seit längerer Zeit in einer sehr anstrengenden Phase - sie orientiert sich schon immer sehr an Ihren älteren Freundinnen (4. Klasse) und adaptiert sehr viel, leider ohne die emotionalreife Einordnung, weil sie ja doch noch klein ist. Ihr Verhalten hat sich im letzten Monat um 180 Grad ged ...
Hallo, wir haben folgende,, Probleme ": unser 4 jähriger Sohn ist schon seit einiger Zeit verhaltensauffällig. Anfangs würde immer gesagt das er sich so verhält weil er sich nicht anders artikulieren konnte. Mittlerweile ist er aber 4 Jahre und spricht einwandfrei. Er verhält sich gegenüber anderen Kindern immer sehr ich würde sagen aggressiv. So g ...
Hallo, wir haben folgende,, Probleme ": unser 4 jähriger Sohn ist schon seit einiger Zeit verhaltensauffällig. Anfangs wurde immer gesagt das er sich so verhält weil er sich nicht anders artikulieren konnte. Mittlerweile ist er aber 4 Jahre und spricht einwandfrei. Er verhält sich gegenüber anderen Kindern immer sehr ich würde sagen aggressiv. So g ...
Hallo, mich bin am Ende meiner Kräfte und kann nicht mehr. Ich habe drei Kinder 9,7,4. Bei den großen lief die Entwicklung bisher super. Nur bei dem kleinsten kann ich einfach nicht mehr. Es fing an das er irgendwann keine Socken mehr tragen wollte. Ok erstmal. Dann keine Unterhose mehr. Jetzt ärgert er ewig alle in der Familie. Egal wie viel Ärge ...
Guten Morgen Frau Henkes! In letzter Zeit ist es sehr anstrengend mit meinem Sohn (5J 10M) und er hört/folgt überhaupt nicht. Wenn wir von ihm etwas verlangen oder ihm etwas erklären, dann antworter er mit: "Ist mir egal" oder "Mach ich nicht". Wenn er mit anderen Kindern spielt, dann ist er sehr laut, wild, lacht diese aus und befolgt weder unse ...
Hallo Zusammen Vielleicht jemand eine. Rat oder eine Idee. Auch nur schon ein offenen Ohr ist viel wert. Meine Tochter ist jetzt bald 4 Jahre alt. Seit Oktober letzten Jahres,habe ich wieder angefangen zu Arbeiten. Sie und ihre kleine Schwester 1,5 Jahre gehen zu Gotti/Patin Übernachten und den Tag durch,an dem ich arbeite. ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Unser Sohn (3,5 Jahre alt) ist seit 6 Monaten großer Bruder und es gibt seitdem immer mal wieder gute Phasen, in denen er sehr interessiert, zugewandt und auch liebevoll zu seinem kleinen Bruder ist, aber es gibt leider auch immer wieder richtig schlechte Phasen, in denen er ständig versucht, ihn zu beißen/ hauen/ petzen ...
Liebe Frau Henkes, es ist nicht das erste Mal, dass ich Ihnen schreibe. Das letzte Mal ziemlich genau vor einem Jahr. Da hatten Sie empfohlen, meine Bedenken mit dem Kinderarzt zu besprechen. Ich ließ noch 3 Monate vergehen, in der Hoffnung unsere Situation würde sich bessern, was sie aber nicht tat. Nach einem kurzen Gespräch hatte der Kinderarz ...
Meine Tochter drei Jahre alt ist seit einer Woche in der Kindertagesstätte und sie ist hat die Eingewöhnung gemacht mit dem Papa und alles hat eigentlich sehr gut geklappt. Sie hat auch einen Kollegen sofort ein kleinen Jungen sich sehr befreundet und am Freitag hab ich sie dann das erste Mal abgeholt und sie hat gar nicht geweint oder nach mir gef ...
Liebe Frau Henkes, ich würde Sie gerne um eine Einschätzung zu meinem 4½-jährigen Sohn bitten, weil mich sein Verhalten zunehmend beschäftigt. Mein Sohn ist ein ausgesprochen kluges, wissbegieriges Kind mit einem sehr großen Wortschatz. Er kuschelt gern, liebt Bücher und Geschichten und Rollenspiele , ist witzig und sehr genau. Er ist sehr gefü ...