Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist dreieinhalb. Sie geht seit August in den KiGa. Mit ihr zusammen kam ihre Freundin rein, die nebenan wohnt und ihr sehr vertraut ist. Alina ist extrem schüchtern und ängstlich Fremden gegenüber, besonders Erwachsenen. Im KiGa redet sie nicht mit den Erzieherinnen, nur mit den Kindern wenn sie sich unbeobachtet fühlt. Mit ihrer Freundin kommt es nun zu Problemen: Die beiden kleben aneinander, behindern sich gegenseitig. Machen zusammen nur Mist ( wirklich üble Sachen wie Farben an den Wänden etc) oder streiten nach kurzer zeit bis zu Handgreiflichkeiten. Alina allein steht nur in der Ecke, ist nicht in der Lage KOntakte zu knüpfen. Mit Pia eskaliert es aber immer. Nun habe ich Druck von Pias Mutter , die ihre Tochter durch meine behindert sieht ( Pia ist ohne Alina sehr offen), den Erzieherinnen die immer wieder berichten die beiden müssen getrennt werden wenn die Gruppe zur Ruhe kommen soll. Und meine Sorge um ihr Verhalten belastet auch. Was kann ich tun?
Hallo, vermutlich ist Ihre Tochter nur deswegen ohne Protest im Ki-ga, weil die kleine Freundin mit ihr geht. Im anderen Fall wäre allein eine sanfte Ablösung erfolgreich. Die Schüchternheit Ihrer Tochter, verursacht durch ein noch schlechtes Selbstbewußtsein, dürfte die Ursache für dieses Verhalten sein. Wie klappt es mit der Loslösung? Ist der Vater für diese Aufgabe verfügbar (s. gezielter Suchlauf und Langtext, Teil 3). Der einzig gangbare Weg erscheint mit im Moment der zu sein, daß eine Erzieherin bereit ist, die Funktion der Ersatzbezugsperson (gezieltes Stichwort: sanfte Ablösung) für Ihre Tochter zu übernehmen und damit die Beziehung der beiden Kinder unter Kontrolle zu bekommen. Das sollte eigentlich möglich sein, den Erzieherinnen haben ja auch Pädagogik gelernt. Sie könne mir gerne noch einmla schreiben. Viele Grüße
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