Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth! Mein Sohn, gleich 4 Jahre alt, verdrückt nun schon seit einem Jahr seinen Stuhlgang. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Es ist nicht schön das alles mit anzuschauen und ihn so leiden zu sehen. Es fing alles mit einer Verstopfung an wo er auch einen Einlauf bekam. Dann fing er mit dem Verdrücken an. Habe schon alles ausprobiert von Laktulose bis gut zureden oder ignorieren aber nicht half. Hab auch leider mal geschimpft, weil ich es einfach nicht mehr anschauen konnte, was sicherlich verkehrt war. Kurz vor weihnachten bekam er wieder einen Einlauf wegen Baukrämfen und sehr viel Stuhl im Darm. Was soll ich bloß tun. Bin schon am Verzweifeln?! Viele Grüße Sandra
Liebe Sandra, die Einläufe, die medizinisch gerne in solchen Fällen gemacht werden, lösen das Problem nicht, sondern verschlimmern es meist. Das auch aus organischen Gründen, denn mit den Einläufen wird immer wieder die Darmflora massiv durcheinandergebracht. Die Folge sind neue Verstopfungen. An die Ursache geht aber niemand heran, und zum guten Schluß kotet das Kind ein (Enkopresis) und dann haben alle Beteiligten ein echtes Probelm. Wenn es irgend geht, sollte man die Stuhlausscheidung nur mit Klysmen in Gang bringen (die die harten Stuhlballen auflösen). Zunächst müssen organische Ursachen einer Verstopfung ausgeschlossen sein (z.B. "übersehener" M. Hirschsprung). Dann muß die Sauberkeitsentwicklung rekapituliert werden. Freiwillig begonnen oder durch die Eltern eingeleitet? Dann muß gefragt werden, wie es mit der Selbständigkeitsentwicklung des Kindes steht und ob es genügend freien Willen besitzt, oder ob es dauernd weiter trotz und oppositionell reagiert (3-Mächtekonflikt, s. mein Langtext, link oben links, Teil 3). Und erst dann kann man festlegen wie weiter vorzugehen ist. Die Wiederherstellung der Darmflora ist ein Sonderkapitel, um das man häufig nicht mehr drum herum kommt. Besprechen Sie alles mit Ihrem KiA/KiÄ. Ich hoffe, er/sie kann Sie da heraus führen. Viele Grüße
Liebe Sandra, die Einläufe, die medizinisch gerne in solchen Fällen gemacht werden, lösen das Problem nicht, sondern verschlimmern es meist. Das auch aus organischen Gründen, denn mit den Einläufen wird immer wieder die Darmflora massiv durcheinandergebracht. Die Folge sind neue Verstopfungen. An die Ursache geht aber niemand heran, und zum guten Schluß kotet das Kind ein (Enkopresis) und dann haben alle Beteiligten ein echtes Probelm. Wenn es irgend geht, sollte man die Stuhlausscheidung nur mit Klysmen in Gang bringen (die die harten Stuhlballen auflösen). Zunächst müssen organische Ursachen einer Verstopfung ausgeschlossen sein (z.B. "übersehener" M. Hirschsprung). Dann muß die Sauberkeitsentwicklung rekapituliert werden. Freiwillig begonnen oder durch die Eltern eingeleitet? Dann muß gefragt werden, wie es mit der Selbständigkeitsentwicklung des Kindes steht, und ob es genügend freien Willen besitzt, oder ob es dauernd weiter trotz und oppositionell reagiert (3-Mächtekonflikt, s. mein Langtext, link oben links, Teil 3). Und erst dann kann man festlegen wie weiter vorzugehen ist. Die Wiederherstellung der Darmflora ist ein Sonderkapitel, um das man häufig nicht mehr drum herum kommt. Besprechen Sie alles mit Ihrem KiA/KiÄ. Ich hoffe, er/sie kann Sie da heraus führen. Viele Grüße
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