Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Urlaub ohne Baby

Frage: Urlaub ohne Baby

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Sehr geehrter Herr Posth Unser Sohn ist ein Jahr alt und mein Mann und ich überlegen uns ohne ihn in den Urlaub zu fahren. Kann das traumatisch sein für unseren Sohn? Macht es für ihn einen Unterschied, ob wir "nur" ein paar Tage oder eine bis zwei Wochen wegfahren? Unser Sohn wäre in dieser Zeit bei seinen Grosseltern, die ihn über alles lieben, und bei denen er regelmässig auch alleine Zeit verbringt. Er ist sehr gern dort und hat auch schon alleine dort übernachtet - dies ging gut, obwohl ich ihn morgens zu hause immer noch stille. Die längste Zeit bei Omi und Opi ohne uns war jedoch nur 48 Stunden. Ich habe eine sehr intensive und nahe Beziehung zu unserem Sohn und überlege mir alleine mit meinem Mann wegzufahren nicht aus einer Erschöpfung, sondern, weil wir als Elternpaar in letzter Zeit wenig Zeit füreinander hatten und gerne wieder einmal nur zu zweit wären. Was halten Sie als Entwicklungsspezialist von dieser Idee? Liebe Grüsse von Tamara


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Tamara, genau genommen ist es eine Gewissensfrage, ob man den Anspruch auf eine gemeinsame Reise als Eltern ohne Kind verwirklichen möchte oder sie auf einige Jahre später verschiebt, wenn das Kind schon einen gewissen Selbstständigkeitsgrad erreicht hat. Wenn die Großeltern als Ersatzbezugspersonen in der Lage sind, das Kind in jeder Hinsicht zu versorgen und auch problemlos ins Bett zu bringen usw., kann man natürlich diesem Gemeinsamkeitsanspruch nachkommen. Dabei ist es für das Kind im Prinzip unerheblich, ob das 2 Tage oder 2 Wochen sind. Denn die Dauer der Zeit spürt es noch nicht, solange es ihm gut geht. Nur je länger die Trennung dauert, desto größer ist das Risiko von Momenten, in den die Großeltern vielleicht nicht in der Lage sind, das Kind zu beruhigen. Viele Grüße


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