Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Posth! Dass unsere Freunde ihren Sohn (2,5J.) so ganz anders erziehen als wir unsere To.(20M.) war uns bisher eher egal bzw. geht uns ja eigtl. auch nichts an, allerdings ist es nun leider so, dass er unsere T. bei gemeinsamen Treffen regelrecht attackiert. Sie darf nicht nur nicht mit seinem Spielzeug spielen, sondern reißt ihr auch ihres (das wir extra mitbringen, um einen Tausch anbieten zu können) aus den Händen. Fühlt er sich unbeobachtet, drückt er sie gegen die Wand oder haut sie.Unsere To. wehrt sich überhaupt nicht, wirkt a. traurig und irritiert.Sie spielt sehr gerne mit anderen Kindern und teilt (noch?) alles ohne Murren.D.Eltern sind sehr streng, schimpfen viel u. überbetonen, dass ihr Sohn so groß, stark u. mutig sei (ist er nicht, muss ja a. auch gar nicht) und wenden sich unsere To. mehr zu als ihm, was wir insges. komisch finden.Wir mögen u. Freunde sehr, wissen aber nicht, wie wir uns verhalten sollen...nicht mehr hingehen? Viele Grüße und dank, J.
Hallo, einfach nicht mehr hingehen zu den Freunden ist sicherlich keine gute Lösung. Zunächst einmal gehört zu einer Freundschaft unter Eltern dazu, dann man sich über unterschiedliche Erziehungsstile sachlich austauscht. Jeder kann ja seine Argumente vorbringen. Die schädlichen Auswirkungen bestimmter Erziehungsstile sollten dann besser am Sozialverhalten des Kindes gezeigt werden, als theoretisch ausdiskutiert. Wenn man aber merkt, dass man bei den anderen Eltern absolut auf Granit beißt, ist es wahrscheinlich besser, denn Kontakt erst einmal etwas zu meiden und abzuwarten wir die Entwicklung weiter geht. Denn "Bekehren" kann man andere Eltern nur schwer. Am besten ist, sie kommen über gemachte Fehler selbst auf ihr Problem. Viele Grüße
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