Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe mal ein Paar Fragen, und zwar mein Sohn ist jetzt 3 1/2 er geht seit August in die Kita. Er ist ein lebhaftes Kind. Letzte Woche hatte ich ein Gespräch in der Kita, dort wurde mir dann folgendes gesagt. 1. Er hätte eine grob u.feinmotirische Entwicklung eines Kleinkindes.Auf die Frage was sie so als Kleinkind bezeichne, konnte sie mir keine Antwort geben. Für mich ist ein 3 1/2 jähriges Kind noch ein Kleinkind oder ? 2. Er würde andere Kinder hauen. Wenn man ihn darauf ansprechen würde, dass man so etwas nicht macht und er sich doch entschuldigen solle, zeige er kein Unrechtsbewußt sein. Zeigt man ein Unrechtsbewußt sein mit 3 1/2 ? 3. Er könne sich nicht sehr gut alleine beschäftigen. Ich gebe mein Kind doch nicht in den Kindergarten, damit er mit sich selber spielt. 4. Er hätte auch schon einen Freund gefunden, mit dem darf er aber nicht lange spielen weil die zwei wohl dann nur unfug im Kopf hätten. Was kann ich tun ?
Hallo, streng genommen sollte ich Ihnen raten, den Ki-ga zu wechseln. Sie haben mit Ihren kritischen Anmerkungen völlig Recht. Das Kleinkindalter geht "offiziell" bis zum 4. Geburtstag. Dann folgt das eigentliche Kindergartenalter. Möglicherweise ist aber die Feinmotorik doch dem Alter Ihres Sohnes etwas hinterher. Der Ki-ga ist aufgerufen, dagegen etwas zu tun. Das gehört zu seine Aufgaben. Sie zu Hause sollen natürlich auch etwas tun. Ein Unrechtbewußtsein für ihr Handeln haben die Kinder in diesem Alter noch nicht. Aber sie verstehen jetzt, dass sie die Verursacher des angerichteten "Leids" sind. Induktion (s. gezielter Suchlauf) ist die Methode Wahl, die Kinder auf den Erwerb des notwendigen Gewissens hinzuführen. Der Faktor "sich auch allein beschäftigen zu können", wird als Beurteilung der Reife des Kindes herangezogen, ist aber kein unbedingtes erzieherisches Ziel. Viele Grüße
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