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SG Dr. Posth, unser Sohn, 21 M. hat seit Geburt einen Teddy. Er brauchte ihn schon immer als Übergangsobjekt, aber mom. ist der Bär wohl das wichtigste. Sobald er das kleinste Problem hat, schreit er nach seinem Bären. Wenn er sich wehgetan hat, aber auch wenn wir ihn tadeln, Nein sagen, ihm etwas verbieten oder er schlimm trotzt. Obwohl ich oder mein Mann ihn trösten, schreit er Bär Bär. Selbst wenn er ihn dann im Arm hat, lässt er sich kaum beruhigen. Ich habe das Gefühl der Bär ist z.Zt. wichtiger als Mama oder Papa. Geht es ihm gut, lässt er ihn auch mal achtlos liegen. Aber sobald etwas ist, Bär Bär. Am meisten trifft mich dass er sich in diesen Sit. scheinbar nicht von uns trösten oder beruhigen lässt. Ist das normal, nur ein Phase oder wie soll ich das in Bezug auf die Bindung deuten? Wir lassen ihn nicht schreien, schläft im Elternbett, versuchen nach Ihren Empfehlungen zu „erziehen“. Vielen Dank und ein gutes neues erfolgreiches Jahr für Sie. VG, Tiffy
Hallo, wie intensiv ein Kind sein Übergangsobjekt gebraucht, darüber gibt es keine "Vorschriften". Sicher hat das etwas mit der Individualität des jeweiligen Kindes zu tun und möglicherweise auch mit den Gepflogenheiten in der Familie, wie mit Konflikten umgegangen wird. Ich sehe darin aber kein Problem, wenn ein Kind im Zuge des Trotzes und des damit vebundenen Schmollens erst auf sein Übergangsobjekt zurückgreift und erst danach sich an seine Eltern richtet. Die Bindung leidet darunter sicherlich nicht. Viele Grüße und auch Ihnen ein gutes neues Jahr
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