Schokimonster
Hallo,Tochter(22 Mo,"forumsgemäß"erzogen)ist plötzlich verändert.Seit ca.1 Woche reagiert sie ängstlich bei anderen Menschen. Selbst bei den geliebten Großeltern ist sie zuerst sehr zurückhalten ruft "Mama" und will sofort auf meinen Arm.Dort taut sie nach einer Weile auf und sie bleibt dort so gern wie vorher.Bei ihr weniger Bekannten,weint sie sofort los,wenn sie angesprochen wird und vergräbt sich in meiner Schulter. Es dauert lange,bis sie auftaut aber dann traut sie sich auch wieder,mit den anderen zu spielen,wenn sie liebevoll und rücksichtsvoll auf ihr Verhalten reagiert haben.Selbst in unserer Krabbelgruppe,in die wir seit über 1 Jahr gemeinsam gehen,fängt sie während des Spiels plötzlich bitterlich an zu weinen.Ich kenne so ein Verhalten nicht von ihr und mache mir Sorgen.Sie war immer eher offensiv.Seit sie dieses Verhalten zeigt, trotzt sie sehr stark.Alles ist"nein"und sie bekam in dieser Zeit 2 heftige Trotzanfälle.Zusammenhang?DANKE!
Hallo, derartige regressive Rückchläge kommen eigentlich nur dann vor, wenn irgendetwas Aufregendes oder Beängstigendes passiert ist. Für die Wiederannäherungskrise (s. gezielter Suchlauf) wäre Ihre Tochter eigentlich schon zu alt. Gab es denn Schwierigkeiten in der Kinderspielgruppe. Haben Sie Ihre Tochter da einmal alleine lassen müssen und sie hat sich geängstigt? Oder wurden ihr vielleicht Dinge untersagt, die ihr sehr am Herzen liegen? Das Trotzen ist jetzt altersgemäß und drückt nur den Willen Ihrer Tochter aus, den sie auch durchsetzen möchte (s gezielter Suchlauf unter Trotz). Viele Grüße
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