finettchen
Sie fragten nach dem Sozialverhalten unseres Sohnes: In der Familie und bei vertrauter TaMu braucht er je nach Person immer eine Weile, bis er „auftaut“, dann sehr lebhaft, fordert sehr viel Aufmerksamkeit, bestimmt gerne. Spielt auch mal ganz allein, meist jedoch sehr anhänglich. Schwester ist 5 Wochen alt, das Problem bestand aber schon vorher. Seit einiger Zeit viele Rollenspiele (mit Stofftieren/mit uns) mit viel Phantasie. In der Umgebung wenig geeignete ruhigere Kinder, daher bis Kigastart seltener Kontakt zu anderen Kindern. Kontakt auch sehr erschwert, da er es so heftig ablehnt. Teilt Spielzeg bisher nicht gerne. In Krabbelgruppe mit 1,5 Jahren 2-3 mal von anderen Kindern gerauft worden, vor einigen Wochen einmal vom Nachbarsjungen gehauen und getreten worden, (weil er nicht teilen wollte). Im 2.-3. LJ Hyperakusis mit großer Angst vor Kinderläm/Babygeschrei. Eltern waren auch beide eher schüchtern/zurückhaltend als Kind. Ganz lieben Dank und Großes Lob führ Ihre Arbeit
Hallo, wenn ich das jetzt so alles höre, würde ich von einem weitgehenden Normalverhalten ausgehen bei einem Jungen, der nicht gerade zu den offensiven Kindern zählt. Er wird sicherlich noch enige Zeit brauchen, um das nötige Sozialverhalten soweit zu verinnerlichen, dass er dem Konkurrenzdruck durch die anderen Kinder gewachsen ist. Der Hang zur Schüchternheit wird Ihren Sohn vermutlich auch auf lange Sicht begleiten. Denn das ist ein Charaktermerkmal. Viele Grüße und noch einmal danke für Ihr Lob
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