Mitglied inaktiv
hallo hr. dr posth, wir sind momentan etwas ratos, unsere kleine (16M) ist in den letzten wochen recht "schwierig" geworden. viele dinge, die ihr früher spaß gemacht haben funktionieren gar nicht mehr. im auto ist sie fast nur noch quengelig und ruft unentwegt "mama" egal ob ich oder mein mann am steuer sitzt. wenn wir mit ihrem buggy unterwegs sind, fängt sie nach ca. 10 minuten zu quengeln an und versucht aus dem wagen zu steigen, macht sich steif und schreit . wenn wir sie dann laufen (seit 4 wo) lassen, will sie nicht mehr in den wagen und schreit wütend und macht sich wieder steif. tagsüber bekommt sie häufiger wutanfälle, z.b. wenn sie dinge nicht haben kann, oder wenn es einfach nicht nach ihrem kopf geht. sie ist dann nur schwer mit ablenkung zu beruhigen. auch nach dem mittagsschlaf zu hause wacht sie häufig auf und weint so stark, dass sie kaum zu trösten ist. in der krippe (seit 11/09) klappt alles gut.was machen wir falsch. schlaf ok aber u.e. zu kurz, häufig müde.
Hallo, was Ihre Tochter zu Hause zeigt, ist das übliche Widerstandverahalten im 2. lebensjahr. Die Kinder brauchen diesen Widerstand, um ihr entdecktes autonomes Selbst unter Beweis zu stellen. Im Trotz wird sich dieses Prinzip noch einmal verstärken. Im gezielten Suchlauf finden Sie unter "Widerstand bei Einjährigen" und "Trotz" weitere Erklärungen. In der Ki-krippe herrscht eine ganz andere Situation vor. Das spüren schon die Kleinsten. Sie befinden sich dort in einer gewissen Anspannung und unterwerfen sich dem Druck, der durch das Betreuungspersonal ausgeübt wird. Ist Ihre Tochter denn überhaupt angstfrei und ohne Weinen in die Ki-ta gegangen. Gab es eine sanfte Ablösung? Das müsste ich wissen, um das Verhalten Ihrer Tochter in der Ki-ta zuordnen zu können. Viel eGrüße
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