Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort von letzte Woche Freitag. Sie haben sicherlich Recht, aus Sicht meines Sohnes könnte Papa den ganzen Tag da sein. So bricht er zB jeden Morgen in Tränen aus, dass Papa wieder zur Arbeit ist; lässt sich auch mit Argumenten nicht beruhigen. Tagsüber wird mit Papa telefoniert und abends sehnsüchtig erwartet. Als Berufstätiger kann mein Mann sich nun mal nur abends, am WE und im Urlaub um unseren Sohn kümmern, was er auch tut. Er kann mich dann zu 100 % ersetzen;ist das nicht ein Zeichen der gelungenen Loslösung?Wie noch diese unterstützen? Kann es einen anderen Grund für die starke Schüchternheit unseres Sohnens geben und warum klappt die Ablösung in der Spielgruppe nicht? Ich habe ihn jetzt zu Ende November dort abgemeldet (mit Verständnis der Erzieherin, die selbst sagte, sie würde es nicht schaffen, sich um meinen Sohn zu kümmern, da sehr viele kl. Kinder mit harter Ablösung). Sollte ich es nächstes Jahr mit Kiga versuchen?
Hallo, eigentlich muss der Loslösungsprozess weitgehend abgeschlossen sein, bevor sich das Kind an die Ablösung begibt (s. gezielter Suchlauf: Loslösung und Ablösung im Unterschied). jede konfrontation mit der Gruppe zieht den (erweiterten) Sozialisationsprozess in die Phase der Loslösung vor. je stärker, also früher das zeitlich erfolgt, desto schwieriger für das Kind. Ist das Kind dann auch noch eher defensiv und schüchtern veranlagt, dann wird es richtig schwierig. Das scheint bei Ihrem Sohn der Fall zu sein. Daran ist nichts Falsches. Es ist nur einfach noch zu früh für die Ablösung. Nächstes Jahr im Ki-ga wird es mit sanfter Ablösung sicher viel besser funktionieren. Viele Grüße
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