Mitglied inaktiv
Lieber Dr.Posth, ich schreibe nochmal wg.meiner Tochter(11M,wird abends+nachts,+evtl.mittags gestillt), sie wird immer noch 4-8 mal nachts wach,schläft mittags nur im auto oder kiwa (nur kurz immer)oder nur beim stillen. nachts stille ich sie dann noch2x,sonst versuche ich sie mir singen+streicheln zuberuhigen,klappt auch normal. sie bleibt auch kaum bei jemand anderem,bin auch alleinerz.kontakt zu papa 2-3xwoche f. ca.1,5 st. sie will nur beschäftigt werden,ich komme zugar nichts mehr und höre nur das wäre nicht normal in so extremen maße, lasse sie nicht allein schreien ausser es geht nicht anders(wenn cih mich zb umziehe bin aber dann bei ihr,nehme sie mit zum duschen usw),schläft neben mir. tgl.kontakt zu oma wo sie auch mal kurz allein bleibt, sie krabbelt,läuft aber nicht. weint wenn sie im stuhl sitzt,will imemr auf den arm oder gemeinsam auf dem boden sitzen. was meinen Sie? Ich bräuchte ab und an wirklich mal 2-3Stündchen um mal etwas zu erledigen. LG und Danke
Hallo, es ist besser, das nächtliche Stillen komplett zu beenden, als zwischendurch doch noch die Brust anzubieten. Vom Begreifen des Kindes her wie von der körperlichen Einstellung des Stoffwechsels ist dieser Weg der bessere. Im gezielten Suchlauf gibt es dazu das passende Stichwort: Brustentwöhnung in der Nacht. Die momentane Anhänglichkeit liegt am Alter und Entwicklungsstand. Normalerweise beginnt am Ende des 1. Lebensjahres die Loslösung, die diese anfängliche Anhänglichkeit aus dem Gefühl der Unsicherheit heraus auslöst. Da bei Ihnen kein Vater zur Verfügung steht bzw. dieser nur noch sporadisch sich um sein Kind kümmert, wird es schwierig mit der Loslösung. Ist denn die Großmutter oft und zuverlässig genug da, um als Ersatzloslösungsvorbild wirken zu können? Im Übrigen sind das aber ganz normale Dinge, die Sie mit Ihrer Tochter erleben. Lassen Sie sich da nicht so viel von Anderen hineinreden. Viele Grüße
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