Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Schlafen

Frage: Schlafen

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Lieber Dr. Post, unsere Tochter 26 Monate alt (ehem. Schreibaby, nicht schreien lassen, viel getragen, heute sehr schüchtern und eher ängstlich), schläft bei uns im Beistellbett, so dass sie aber jederzeit zu uns rüberkrabbeln kann. Z.Zt. scheint die Loslösung tagsüber super zu klappen, sie bleibt gern bei Großeltern und Tante, macht gerne was mit Papa und ich höre auch manchmal ein "Nein, Mama." Aber nachts will sie von meinem Mann nix wissen. Sie klebt förmlich an mir. Da wir im Mai Nachwuchs bekommen, haben wir versucht, dass er sich nachts neben ihr schläft, damit ich, mit dickem Bauch und später Baby mehr Ruhe habe. Das akzeptiert sie nicht. Sie klettert über ihn und umarmt mich dann die ganze Nacht! Oder sie weint und fragt nach mir, bis mein Mann sie neben mich legt. Dass er sie ins Bett bringt, klappt nur mit Tricks und auch oft mit gequengel, lässt sie aber dann meistens zu.hab Angst, dass sie nicht mehr genug Nähe bekommt, wenn's Baby da ist. Was meinen Sie? lg und danke, d


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, möglicherweise ist die Sorge Ihrer Tochter, nicht genug "Mama" zu bekommen, schon mit der Erwartung des Babys verbunden. Das abendliche Zubettbringen mit dem Vater lässt sich möglicherweise noch etwas attraktiver gestalten mit einem neuen Bilderbuch oder einem neuen Schlafbegleiter. Gibt es so etwas überhaupt? Das Bilderbuch könnte eine Geschichte erzählen, in der ein Kind ein Geschwisterchen bekommt. Dieses Buch kann dann nur vom Vater vorgelesen werden. Ihre Tochter könnte auch ein Puppe bekommen, die bei ihr im Bettchen schläft und die dann von ihr nachts beschützt werden muss. Das ginge dann auch an der Seite vom Vater. Versuchen Sie es einmal auf diese Weise. Viele Grüße


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