Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Schlafen, langzeitgestilltes Kind

Frage: Schlafen, langzeitgestilltes Kind

buzzidil

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Lieber Herr Posth Vielen Dank für Ihre Antwort. Dann ist dieses latente "gestresst-sein" aber nicht schädlich, wenn die Oma eine akzeptierte Bezugsperson ist? Er ist jetzt 19 Monate und nahm ja nie einen Schnuller. Er ist ein langzeitgestilltes Kind und ich möchte dass er sich selber abstillen darf. Am Tag stillt er noch zwischendurch, auch mal zur Beruhigung oder so, in der Nacht zum einschlafen und dann bei jedem erwachen. Das ist oft noch häufig, im Moment grad mehr weil er zahnt. Mich stresst das nicht, da er kurz trinkt und dan gleich weiterschläft. Aber selten hat er eine Wachphase und da möchte er dann eeewigs nuckeln bei mir und das macht mich ganz kribbelig - ich wird dann sehr genervt und sag ihm das auch, Biete ich ihm an ihn zu streicheln, schreit er, ebenso wenn ich ihn schaukeln oder tragen will. Aber ich "schnauze ihn dann meist an, wenn er so lange nuckelt und das will ich eigentlich nicht, aber eine andere Beruhigungsmethode akzeptiert er auch nicht. Was könnte ich machen? V.D.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, es wird nur dann funktionieren, wenn Sie eine einigermaßen gleichwertige Alternative hinsichtlich der Beruhigung für Ihren Sohn entwickeln. Aber die müssen Sie dann auch konsequent durchführen, selbst wenn er anfangs dagegen protestiert. Sie können einem Kind nicht etwas liebgewonnenes einfach wegnehmen, ohne ihm dafür etwas Liebeswertes zu bieten. Allerdings muss das Kind dieses neue ebenfalls Liebenswerte auch erst einmal kennenlernen. Im gezielten Suchlauf unter "Brustentwöhnung in der Nacht" finden Sie die notwendige Anleitung. Aber Sie müssen auch wirklich wollen. Viele Grüße PS. Ersatzbezugspersonen sollten in der Lage sein, ein Kind soweit zu beruhigen, dass der Stresspegel ins Erträgliche absinkt. Andernfalls sind sie keine echten Ersatzbezugspersonen.


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