Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Ingrid Henkes:

Angstattacken

Frage: Angstattacken

Amy259

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Hallo, Unsere Tochter zeigt ein neues Verhalten: immer, wenn sie vor etwas Angst hat (z.B. eingerissenen Nagel oder Spreisel entfernen, Nasenspray nutzen), steigert sie sich komplett rein. Sie fängt an zu weinen, zu schreien und immer wieder zu stammeln sie kann das nicht oder schafft das nicht. Sie wird richtig hysterisch dabei. Bisher konnten wir ihr in Angst-Situationen gut zureden und es war ok. Seit sie sich so reinsteigert geht da gar nichts mehr. Wir versuchen es mit gut zureden, etwas strenger, aus der Situation ganz rausnehmen (funktioniert so lange gut, bis wir das doch wieder machen müssen) und ehrlich gesagt wissen wir gerade nicht weiter. Ist das eine völlig normale Entwicklungsphase, die auch wieder vergeht und in welcher wir sie begleiten und einfach für sie da sind? Wie sollten wir vorgehen, wenn es um Dinge geht, die einfach sein müssen (Spreisel entfernen, Nasentropfen etc.)? Ich frage mich auch, ob dieses Verhalten der 'Norm' entspricht oder etwas ist, das man im Auge behalten sollte, ob es vielleicht doch in Richtung Angststörung oder Panikattacken geht? Vielen Dank und freundliche Grüße  amy


Ingrid Henkes

Ingrid Henkes

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Guten Tag, Sie schreiben leider nicht, wie alt Ihre Tochter ist. Daher kann ich nur schwer einschätzen, in welcher Entwicklungsphase dieses Verhalten auftritt. In der Regel haben Kinder Angst vor Schmerzen, von denen sie wissen, dass diese auf sie zukommen. Wenn Sie Ihrer Tochter einen Splitter entfernen wollen, hat sie bereits die berechtigte Erwartung, dass es wehtun wird. Das versucht sie zu vermeiden. Reden Sie Ihrer Tochter weiterhin gut zu, lenken Sie sie ab und versuchen Sie, sie zu ermutigen. Erklären Sie ihr, dass sie es schon oft geschafft hat, einen Schmerz kurz auszuhalten. Vielleicht können Sie sie bei manchem auch beteiligen. Lassen Sie sie beim Nasetropfen die Pipette mithalten o.ä.. Wenn das Selbstgefühl weiter entwickelt ist, kann Ihre Tochter lernen tapfer zu sein. Sie wird sich solchen schmerzhaften Notwendigkeiten dann leichter stellen können. Ein Hinweis auf eine Angststörung ist das Verhalten Ihrer Tochter nicht. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes


KielSprotte

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Wie alt ist sie denn??


Liz123

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Das entspricht sowas von Nicht der Norm, ganz unabhängig vom Alter. Je älter sie ist, umso unnormaler ist das 


Amy259

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Oh tut mir leid, sie wird im Oktober 6 Jahre alt. Viele Grüße 


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