Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Sanfte Eingewöhnung auch mit 4,5 Jahren??

Frage: Sanfte Eingewöhnung auch mit 4,5 Jahren??

Vio1982

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Hallo Herr Posth,ich hatte ihnen schonmal geschrieben es ist lange her,sie wissen es bestimmt nicht mehr.Es ging um m.Sohn,der 1ganzes Kiga-Jahr hinter sich hatte und ich ihn rausnahm nach 1 Jahr da er sich nicht eingewöhnen konnte.Harte Eingewöhnung,dann konnte ich wieder bleiben.Sie,Herr Posth,sagten es wär ein ZickZack-Verfahren in d. Kiga...Als ich seine Trennungsangst nicht mehr leugnen konnte habe ich ihn rausgenommen.Zum Zeitpunkt war er 3,5 J.Inzwischen ist wieder 1 ganzes Jahr vergangen und nun wartet ein neuer Kiga aus uns.In der Zwischenzeit war er in einer Tagesgruppe (2x die Woche für je 3 Std) Es gab eine snft Eingewöhnung aber hat sehr lange gedauert bis er sich lösen konnte.Die ersten tage wollte er überhaupt nichtmal rein in den Raum.Aber nach Monaten hat es geklappt und ich war echt happy.Trennungsangst auch komplett weg!Nun der neue Kiga.M.Sohn ist schüchtern,neue KInder usw.Wie soll ich vorgehen?Laut Erzieher kann ich 2 Tage bleiben,wie verhalten?Mitspielen oder sagen es langweilt mich


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, in der zwischenzeitlich erfolgten Tagesgruppe hat Ihr Sohn nach zu erwartenden anfänglichen Schwierigkeiten seine beginnende Trennungsangst ganz gut überwunden. Seine einmal entstandenen Ängste könnten ihn aber wieder einholen, wenn er jetzt erneut in den Ki-ga gehen soll. Das Problem der einmal entstandenen Trennungsangst ist ihr regelmäßiges Wiederauftreten, wenn sich vergleichbare Anlässe ergeben, wie bei der Erstauslösung. Das heißt, auch jetzt muss man wieder besonders behutsam vorgehen und eine etwas längere Begleitung einkalkulieren. Mit den Erzieherinnen müssen Sie sich diesbezüglich einigen. Geben Sie ihnen zu verstehen, dass es Ihnen darauf ankommt, diesmal die Ablösung wirklich angstfrei zu gestalten, damit auch für spätere Trennungsprozesse wie z.B. in der Schule jetzt eine Befreiung von Angst erzeugt wird. Die Erzieherinnen haben ja später nicht das Problem mit dem schulphobischen Kind, sondern Sie, und das möchten Sie verhindern. Viele Grüße


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