Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

richtiges verhalten...

Frage: richtiges verhalten...

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

hallo, mein sohn ist 11 monate und ein sehr temperamentvolles kind. neigt sehr schnell wütend zu werden und beisst/schreit gleich. wie kann ich ihn das abgewöhnen. er hat 4mal bei seiner oma übernachtet. sie hat mir erzählt dass er ruhig war und gut geschlafen hat. sie hat ihn nicht viel tragen müssen und er hat selten geweint. zuhause ist es anders. er ist oft quengelig und möchte nur das ich ihn trage. ihn ablenken, mit ihm spielen geht eigentlich gar nicht. weil er sich gleich an mir festhält und will auch nicht bei mir sitzen. sondern durch die wohnung getragen werden. ich kann ihn auch durch zurufen/erzählen nicht beruhigen. wenn er nur bemerkt das ich weg bin, weint er. ABER er hat keine angst und geht fast jedem auf den arm, nach kurzer gewöhnung. doch wenn ich da bin, möchte er nur zu mir. ich erfülle ihm jeden wunsch, hab aber das gefühl das er dadurch nur schlimmer wird. wie kann ich grenzen setzen ohne das er angst hat? ich bin wirklich ratlos. danke im voraus


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, das scheinbar widersprüchliche Verhalten der Kinder in der Phase der beginnenden Loslösung, nämlich zunächst mit verstärkter Anhänglichkeit zu reagieren, ist der entstandenen Bindung geschuldet. Bei den ersten Schritten zur Loslösung (s. gezielter Suchlauf), entsteht automatisch Unsicherheit und Angst, die primäre Bezugsperson ganz zu verlieren. Das macht die Kinder vorübergehend so anhänglich. Aber dieses Phänomen entsteht hauptsächlich nur bei der primären Bezugsperson, die in der Regel die Mutter ist. Bei anderen Personen entsteht diese Angst nicht. Im Gegenteil, manchmal sind diese Personen richtig interessant für die ersten Loslösungsversuche und ihr Schoß der anstrebenswerte. Allerdings finden solche Annäherungsversuche nur im geschützten Raum komplikationsfrei statt. Die Großmutter scheint so eine interessante Person zu sein, die obendrein als Ersatzbezugsperson fungiert, sonst hätte Ihr Sohn dort nicht so bereitwillig übernachtet. Wie Ihr Sohn also reagiert, ist es völlig normal, und es gibt keinen Grund, über bestimmte erzieherische Maßnahmen nachzudenken. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo, mein Kind ist 5,5 Jahre alt und seit genau 2 Wochen geht sie plötzlich super ungerne zur Kita. Sie schreit dort so, dass ich sie schon 2 mal abholen musste. Grund dafür ist nur, dass sie nachhause will sagt sie. Desweiteren sagt sie seit dem ständig dass ihr etwas weh tut. Der Kopf, der Bauch, der Fuß, die Nase, der Zahn etc. Das geht durch ...

Hallo, vielen Dank, dass wir uns an Sie wenden können! Aktuell weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Unser Sohn ist 4, geht seit einem Jahr in den Kindergarten und ist dort sehr glücklich! Er ist weit für sein Alter was Sprache etc angeht und ist bei vielen schon sehr selbstständig. Er ist ein sehr willensstarkes, phantasievolles Kind und wir ...

Guten Abend, wir machen uns aktuell Sorgen um unsere Tochter (2 1/2 Jahre alt). Zum einen fremdelt sie ganz plötzlich...da hatten wir eigentlich noch nie so doll Probleme mit. Aber letzte Woche wollte sie z.B. nichtmal bei meiner Mutter ins Haus rein...sie wollte nur auf meinen Arm und hat weder auf Oma noch auf Opa reagiert. Obwohl sie da h ...

Guten Tag! Under Sohn (5,5 Jahre alt) war immer in sehr gesprächiges,  aufgedrehtes und fröhliches Kind.  Seit ungefähr 1 Monat ist aber auffällig, dass er zwar zu Hauee noch immer so ist wie oben beschrieben,  aber auswärts ganz ruhig und zurückgezogen wurde. ZB bei den Großeltern, die er 1-2 mal pro Woche Seit Geburt sieht, also sehr gut v ...

Liebe Frau Henkes Wir hatten gestern ein Gespräch in der Kita und ich habe am Abend zufällig einen Beitrag über PDA-Kinder gesehen. Ich erkenne einige Muster bei meiner Tochter und mache mir nun grosse Sorgen. Wir haben immer Mühe mit Anziehen (sie rennt weg oder fängt an etwas anderes zu tun), Zähneputzen und Frühstücken. Man muss sie immer ...

Sehr geehrte Frau Henkes, erst einmal danke für Ihre Arbeit in diesem Forum. Ich sorge mich um meine beiden Töchter (fünfeinhalb Jahre alt und 13 Monate alt). Meine große Tochter hatte schon immer einen starken Willen und ihren eigenen Kopf. 4 Jahre lang war sie Einzelkind, seit ihre Schwester auf der Welt ist, ist es nochmal anstrengend ...

Guten Tag Frau Henkes,  unser Sohn, knapp 5,5 Jahre alt, zeigt derzeit folgendes Verhalten: Er hat sich vor Kurzem sehr für Vulkane interessiert und alles mögliche an Wissen darüber gesammelt. Dieses verursacht ihm nun leider die Angst vor einem Ausbruch bei uns zu Hause oder auch in der Kita. Er traut sich nicht mehr alleine in einen anderen Raum ...

Guten Morgen Frau Henkes. Unsere Tochter wird im Frühjahr 7 und wurde im August letzten Jahres eingeschult. Sie war bis dato ein sehr angepasstes (für unseren Geschmack immer zu angepasst) Kind und hat sich in der Kita konsequent unterbuttern lassen. Das ist auch den Erzieherinnen aufgefallen. Wir haben vor allem vor Schuleintritt alle zusammen ga ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  wir hatten heute ein Gespräch zur Vertragsunterzeichnung bei einem Kindergarten. Mein Sohn war anwesend. Als sich die Tür schloss wollte mein Sohn wieder raus laufen. Als wir das nicht zuließen entdeckte er den ganzen Raum, also Schubladen auf, alles anschauen was da so rum liegt und ließ sich auch sehr schlecht eingrenz ...

Guten Tag Frau Henks Ich habe ein Anliegen zu meinem 3,5 Jahre alten Sohn. Sein Verhalten ist speziell. Er war ein sehr pflegeleichtes Baby, die Probleme haben vor ca. 1 Jahr angefangen. Er möchte nichts machen, ohne dass er sich ganz sicher ist, dass er es gut kann. Er hat bis zu seinem 2. Geburtstag kein Wort gesprochen, als er dann loslegte, gi ...