Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Ludger Nohr:

Ratlosigkeit bei der Entscheidung für oder gegen Kindergarten bzw. Spielgruppe

Rund ums Baby Adventskalender 2025
Frage: Ratlosigkeit bei der Entscheidung für oder gegen Kindergarten bzw. Spielgruppe

Holly81

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Guten Tag Herr Dr. Nohr, wir hoffen, dass Sie uns einen Tipp geben können. Unsere Tochter ist etwa 2 Jahre alt und seit vier Wochen in einer Spielgruppe, ähnlich zu einem Kindergarten. Die Dauer der Betreuung ist lediglich von 09:00 bis 13:00 Uhr pro Tag. 12 Kind. / 2 Erz. Die Eingewöhnung läuft nicht so gut, da unsere Tochter meine Frau nicht aus den Augen lässt. Manchmal klappt es im Nebenraum, aber auch nicht immer. Beim gemeinsamen Frühstück steht die Kleine oft auf, so dass sie dann mit meiner Frau alleine im Nebenraum sitzt. Eine Vertrauensbeziehung zu den Erzieherinnen besteht tlw., die schwankt aber sehr. Es gab eine Situation, wonach unsere Tochter eine Erzieherin tlw. wohl meidet und nur langsam Vertrauen aufbaut. Bei den anderen Kindern sind die Eltern schon weg. Dies hört sich alles negativ an, jedoch gefällt es unserer Tochter sonst dort gut. Sie spielt gerne, bastelt, singt und geht auch gerne auf den Spielplatz. Man merkt jedoch, dass sie im Allg. nun sehr klammert. Wir sind ratlos was wir machen sollen. Meine Frau ist in noch in Elternzeit und wir könnten die Kleine auch wieder aus der Spielgruppe nehmen. Die Kleine kennt nur wenig Fremdbetreuung. Dies haben wir wohl auch zu spät angefangen, z. B. Familie. Alternativ wären private Spielgruppen, wie sie auch zuvor besuchte. Ist 2 Jahre hier vielleicht noch zu jung für die Spielgruppe? Danke! Gruß, Holly


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Liebe Holly, das kann man nicht grundsätzlich beantworten. Für manche Kinder ist es zu früh, andere sind da sehr gerne in diesem Alter. Zwei Gedanken dazu: Loslassen ist immer etwas Zweiseitiges, also beide müssen loslassen können. Hier könnte ein Gespräch mit den Erzieherinnen weiterhelfen, weil einfach abbrechen ist auch ein Beziehungsabbruch, zumindest zu einer Erzieherin. Es gibt ja keinen Zeitdruck. Und natürlich kann man ruhig private Spielgruppen mit moderateren Zeiten nutzen, solange man die Möglichkeit hat und die Situation jetzt nicht zufriedenstellend ist oder wird. Dr.Ludger Nohr


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