nettl80
Hallo Dr. Posth, unser 3J6Mo alter Sohn(zu Hause lebhaft,impulsiv) ist vor 2Mo in die "große" Gruppe gewechselt(ergab sich aus betriebl. Strukturen,kleine Kita (max. 30 Kinder)) Die ersten Wo schienen unproblematisch. Nun wird es zunehmend schwieriger,er will nicht mehr hin. Weint manchmal abends schon, plötzl. tut ihm etwas weh) die letzten Tage hat das so zugenommen, das ich Angst habe ihn weiter zuschicken. Er wirkt labil, zwinkert die Augen ständig zusammen wenn er davon redet o. unter Menschen kommt! Er ist nach wie vor Mittagskind, 3x die Woche bin ich Nachmittags da, 2x die Omas. Beim Abholen ist er gut gelaunt u. freudig. Mit dem Gr.wechsel hat auch die Erzieherin gewechselt, die Gr. sind offen, er kann auch in die kl. Gr. aber ansonsten neue Regeln, ältere Kinder. Andere sagen er muss sich halt dran gewöhnen, das wird schon, ich kann ihn im Leben nicht vor jedem Kummer bewahren. Wie lange sollte man das beobachten bis man eingreift? Was sollen wir tun? Danke.
Hallo, das Argument mit dem Nichtbewahrenkönnen vor Kummer im leben zieht insofern nicht, als man kein Kind an Kummer oder andere negative Gefühle gewöhnen kann. Im Gegenteil, negative Gefühle erzeugen immer wieder neue negative Gefühle und machen das Kind auf Dauer seelisch krank. Es ist genau umgekehrt. Nur positive Gefühle machen das Kind stark, später auch negative Gefühle aushalten zu können. Möglicherweise ist ihr Sohn in der großen altersgemischten Gruppe noch überfordert. Das reaktiviert alte Angstgefühle in ihm, und er empfindet morgens großen Unbehagen, in die Kita zu gehen. Dann sieht er aber , dass nicht Schlimmes passiert und wenn Sie ihn abholen, ist er sogar frohgemut. Trotzdem beschleicht ihn jeden Morgen erst einmal die Angst. Das heißt, Ihr Sohn ist im Moment noch überfordert. Mit der neuen Erzieherin kommt er vielleicht auch nicht so gut klar. Wenn die Gruppen aber offen sind, warum kann er nicht eine Zeitlang einfach zwischen beiden Gruppen wechseln, wie ihm gerade danach ist? Viele Grüße
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