Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, habe wieder eine Frage zu unserem Sohn 20 Monate. Seit 6 Monaten geht er 1x pro Woche für 3-4 Stunden zur Oma. Ich bringe ihn hin und mein Mann holt ihn nach der Arbeit dort ab. Ich denke er geht sehr gerne hin. Denn er "erzählt" danach, was er tolles erlebt hat. Wenn er nach Hause kommt begrüsst er mich immer fröhlich, will auf den Arm und mir erzählen oder mit mir spielen. Auch fragt er in der Woche mehrmals nach Oma und wenn wir ausserplanmäßig einmal zusammen zu ihr fahren freut er sich, lacht und rennt gleich auf sie zu. In den letzten 4-5 Wochen aber ist die Freude etc. zwar genauso, aber wenn mein Mann mit ihm nach Hause kommt, tut er so als würde er weinen (weint nicht wirklich), streckt mir die Hand entgegen und sagt Aua. Dann muß ich ihn trösten, bestimmt 15 Minuten lang. Jedes Mal ist es das Selbe. Oma sagt, er habe sich nicht weh getan o.ä. Wieso macht er das? Vielen Dank für Ihre erneute Hilfe.
Hallo, offenbar spielt Ihr Sohn eine Situation, von der er weiß, dass sie ihm Zuwendung und Trost seiner Mutter garantiert. Da er im Moment diese Zuwendung besonders braucht, entwickelt er ein solches Spiel. Der Vater kann ihm diese besonders intensive Form von Zuwendung noch nicht bieten. Aber im Zuge der Loslösung und verbunden mit dem Engagement, dass Ihr Mann seinem Sohn gegenüber bietet, wird das auch ihm gelingen, und ihr Sohn braucht dieses Spiel nicht mehr. Viele Grüße
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