Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Oma

Frage: Oma

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S.g.H.Dr Posth, vor 2 Wochen habe ich mich an Sie gewandt, weil ich nach einer OP 4 Wochen meinen Sohn nicht auf den Arm nehen durfte usw. Vielen Dank für Ihre Antwort. Es war verblüffend zu erleben wie Recht Sie doch hatten! Jetzt eine weitere Frage in gleicher Angelegenheit: meine Mutter ist zur Betreuung meines Sohnes hier, 4 Wochen lang. Letztes Mal hatte ich schon erwähnt das ich vermute das er (jetzt 19 Mon)sie als sekundäre Bezugsperson in der Loslösungsphase gewählt hat. In zwei Wochen trennen sich wieder unsere Wege. Wir wohnen 500km entfernt und werden uns dann wieder im Abstand von ca. 4 Wochen für nur einige Tage sehen. Meine Fragen: Kann ich ihn schonend auf die Trennung vorbeiten? Wird er sehr darunter leiden? Werden die Trennungen negativ seine Entwicklung beeinflussen? Wie können mein Mann und ich gegensteuern? Gruß, Tessa


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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LIebe Tessa, je enger das Verhältnis zwischen froßmutter und Ihrem Sohn in der gemeinsamen Zeit geworden ist, desto schwieriger wird für ihn der Trennungsprozess. Von daher ist es gar nicht so gut, wenn die Großmutter sich in den 4 Wochen so wichtig für ihren Enkel macht. Das ist aber schwer einer Großmutter klar zu machen. Sie will ja auch etwas von ihrem Enkel haben. Sich aber aus entwicklungspsychologischen Gründen zurückzunehmen, wird ihr nicht einleuchten. Sie können eigentlich nur die Loslösung über den Vater stärken auch und besonders in der Zeit, in der die Großmutter da ist. Denn der Vater wird und will ja auch weiterhin die Nummer 1 bleiben. So relativiert sich der Einfluss der Großmutter ein wenig. Viele Grüße


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