Mitglied inaktiv
Lieber Hr.Posth, zu Ihrer Frage,wer unsere Kleine (27 Monate )berteut:Da ich unterschiedliche Arbeitszeiten habe ,wird sie entwender von meiner Nachbarin (überhaupt kein Problem.Sie läuft zur Tür ,ruft tschüß und ist weg..)oder von meinem Mann (Geht mal besser und mal schlechter.wenn ich tschüß sage weint sie.deshalb schleiche ich mich raus,aber dann sucht sie mich irgentwann)Leider hat mein Mann eine andere Erziehungsauffassung ("das muß sie Lernen").Er versucht zwar daran zu arbeiten aber es klappt nicht immer.Ich denke meine Nachbarin ist das Ablösungsvorbild.Ist für meinen Mann "der zug abgefahren" oder kann er das verpasste noch nachholen? Nun nochmal zu meiner frage :Soll ich mich verabschieden?oder rausschleichen?Was soll ich tun wenn sie anfängt zu weinen?Erst mal trösten und dann doch wegschleichen?Ausserdem muß ich als Urlaubsvertretung 1x7Tage arbeiten-kann ich das bei unserer Kleinen wieder gut machen? Vielen Dank für Ihre Mühe Nis
Stichwort: emotionales Lernen Liebe Nis, natürlich kann ein Vater immer wieder sich zur Hauptperson machen, was das Loslösungsvorbild betrifft. Der Zug ist jedenfalls solange nicht abgefahren, solange das Kind noch ein Kleinkind ist. Bei Schulkindern wird es allerdings schon schwierig. Aber er muß verstehen, daß auf Gefühlserleben begründete Reifungsprozesse nicht durch Lernen im klassischen Sinn erfolgen. Und Trennung oder Frustration aushalten oder auch mit Verboten umgehen sind keine einfachen Lernprozesse wie der Gebrauch von Löffel oder Zahnbürste, sondern komplizierte Reifungsprozesse durch Verinnerlichung von Sicherheit und Vertrauen in die Bezugspersonen. Ich glaube, das wird allenthalben noch nicht richtig verstanden. Was den Trennungsmoment von der Mutter oder primären Bezugsperson angeht, dreht man besser den Vorgang um und läßt das Kind mit jemand fortgehen und geht erst dann unbemerkt selbst. Kommt das Kind mit der Betreuungsperson zurück, ist die Mutter zwar nicht da, aber die Betreuerin kann auf sein Fragen hin sagen, daß sie gleich wiederkommen wird. Da die Kinder kein genaues Zeitempfinden haben, ist ihnen die Dauer des "gleich" unklar und auch einerlei. Die Hauptsache, die Bezugsperson ist in der Lage, das Kind zu trösten und liebevoll zu versorgen. Durch das Vertrauen in die Ersatzbezugsperson oder den Vater lernt das Kind, die Mutter eine Zeitlang zu entbehren. Viele Grüße
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