Mitglied inaktiv
Hallo, ich wei��, dass Sie viel von Alice Miller halten. Ich in gewisser Weise auch. Aber nun habe ich in einem Artikel von ihr gelesen, dass sie das Stillen �¼ber ein Jahr hinaus f�¼r bedenklich h�¤lt, da sie es für eine Form des Missbrauches h�¤lt, getarnt als "besondere Mutterliebe". Ich w�¼rde gern Ihre Meinung dazu h�¶ren. Habe meine erste Tochter fast 2 Jahre gestillt und gebe ehrlich zu, dass es prima war, sie zum Einschlafen zu stillen, als diese Konflikte wegen dem Einschlafen auszutragen. Meinen Sohn stille ich auch schon 7 Monate lang, und so wie es aussieht, werde ich es auch noch ein paar Monate weiter so handhaben, und ich muss auch sagen, dass es uns beiden gef�¤llt. Das Stillen beruhigt uns beide ganz herrlich. W�¼rden Sie das auch so streng wie Miller als "Missbrauch" werten??? Liebe Gr�¼��e
Stichwort: Langzeitstillen Hallo, Sie besitzen offensichtlich eine andere Tastatur als die in der deutschen Sprache gebräuchlichen. So ist ein Fünftel Ihres postings für mich nicht zu lesen. Den Inhaltskern jedoch habe ich jedoch verstanden. Ich wusste nicht, dass Alice Miller so streng mit den langzeitstillenden Müttern ins Gericht geht. Aber auch ich wurde hier im Forum anfangs heftig von langzeit-stillbegeisterten Müttern angegriffen. Mit der Zeit habe ich dann alle meine Hintergründe für solche Bedenken und meinen persönlichen Standpunkt ausreichend klar machen können. Ich denke, alle Frauen haben nun begriffen, dass ich ein absoluter Befürworter des Stillens bin, aber Probleme sehe, wenn das Kind in die Loslösungsphase kommt. Viele, viele Schreiben mehr oder weniger verzweifelter Mütter haben mich erreicht, die im zweiten Lebensjahr des Kindes doch massive Probleme in ihrer Mutter-Kind-Interaktion bekamen oder einfach den kindlichen Ansprüchen nach ständiger Brust-verfügbarkeit nicht mehr nachkommen konnten. Da klingt es geradezu beruhigend, dass es auch andere Erfahrungen von Müttern dazu gibt. Das grundsätzliche Problem aber bleibt, denn das Kind setzt mit der Loslösung an zu Autonomie und die beinhaltet auch Unabhängigkeit von der primären Bezugsperson, die zumeist ja - noch weltweit!- die Mutter ist. Interessanterweise gibt es aber so gut wie keine validen Studien zur Frage, welcher Konflikt wird durch das Langzeitstillen in dem Autonomiebestreben des Kindes und dem Erhalt der Abhängigkeit von der Mutter beim Kind ausgelöst wird, und was sich daraus für Konsequnezen für die Selbstentwicklung ergibt.Das müssen keineswegs negative Konsequenezen sein. Die Studie muss mit offenem Ende geführt werden. Das notorische Argument, in der dritten Welt werden alle Kinder solange gestillt, hilft wie ich meine nicht weiter, denn gerade hier finden die wenigstens Untersuchungen dazu statt, was das für die psychosoziale Entwicklung der Kinder iin diesen Ländern bedeuten könnte. Dazu kommt, dass die Nahrungsknappheit wahrscheinlich der Hauptgrund für das lange Stillen ist und nicht die Überzeugung. Kinder frühzeitig anders zu ernähren ist schlichtweg teurer. Sie können mir gerne noch einmal schreiben. Viele Grüße
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