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Lieber Herr Dr. Posth, meine T. braucht abends zw. 30 u. 45 Min. zum Einschlafen. Selbst wenn wir sie 1/2 Stunde oder auch 1 Stunde später ins Bett bringen, kann sie nicht einschlafen. Sie sagt selbst: ich bin so müde, aber ich kann nicht. Einer von uns bleibt neben ihr sitzen, bis sie eingeschlafen ist. Sie schläft mit ihrem kl. Bruder im Zimmer, der schläft dann schon. Wir lesen vor dem zu Bett gehen. Sie ist auch nicht aufgewühlt oder unruhig. Beide Kinder sind im Herbst gemeinsam aus dem Elternschlafzimmer ins Kizi auf eigenen Wunsch ausgezogen. Tochter hat auch Trennungsängste, hängt das damit zusammen? Kiga geht sie gerne. Wir haben sie noch nie alleine einschlafen lassen oder gar im Bett weinen lassen. Trennungsängste kommen von harter Ablösung in Kiga vor 2 Jahren. Wird aber langsam besser. Was könnten wir sonst noch tun? Danke und mfg schaumama
Hallo, ja, das ist durchaus noch möglich, dass die Einschlafproblematik mit der harten Ablösung in den Ki-ga vor 2 Jahren zu tun hat. Je nachdem wie dramatisch und damit wie traumatisch die Ablösung vonstatten ging, kann sich ein solches Trauma tief in die Seele des Kindes eingraben. Die Einschlafproblematik ist jetzt ein Versuch des Kindes, dieses Erlebnis und die damit verbundenen Gefühle wieder abzubauen oder gänzlich auszulöschen. Mit Ihrer Geduld können Sie Ihrer Tochter dabei helfen. Allerdings sollten Sie mit ihr jetzt Vereinbarungen treffen, denn sie ist ja schon 5 Jahre, wie lange Sie noch am Bett sitzen bleiben, wann Sie herausgehen dürfen, dass Sie noch einmal oder zweimal nach ihr sehen kommen. ob sie eingeschlafen ist usw. Hat Ihre Tochter ein Übergangsobjekt?, Schlafbegleiter? Braucht sie ein gedimmtes Nachtlich usw. Alles das sind Hilfsmittel, das Einschlafen allein zu erleichtern. Aber alles vorher mit Ihrer Tochter absprechen. Viele Grüße
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