Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Krippeneingewöhnung - noch Chancen? wie angehen?

Frage: Krippeneingewöhnung - noch Chancen? wie angehen?

Janina83

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Sohn 26 Mon. (nie schreien gelassen, Familienbett, wird noch gestillt) war in den ersten Krippentagen sehr explorativ, die ersten beiden Trennung (Berl. Modell) verliefen sehr gut. Am dritten Tag dann kurz Tränen und dann hat ihn irgendwas bei der Musik erschreckt. Nach einer Stunde wurde ich benachrichtigt. Er hätte sich zwischendurch immer wieder beruhigt, ich denke aber, sie haben viel zu lange gewartet. Am nächsten Tag noch ein Trennungsversuch, den ich nach 3 Min. abgebrochen habe. Seitdem geht nichts mehr. Er ist sehr anhänglich, selbst wenn ich gehe und er beim Papa bleiben soll, weint er zum Teil sehr. Seitdem (7 mal) bin ich mit ihm immer zus. 2 Std. da. Morgens will er schon nicht hin, dort bleibt er fast nur bei mir. Nur kurze unbeschwerte Momente, sonst wirkt er eher unglücklich. Erzieherinnen lässt er kaum an sich heran. Aktuell machen wir 2 Wochen Pause. Zuhause spricht er positiv von den Kindern. Kann es noch klappen? Wie sollte es am besten weitergehen? Vielen Dank!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Verspätete Antwort wegen eines familiären Trauerfalls Hallo, Schreckerlebnisse und damit verbundene Angstzustände sind so ziemlich der häufigste Grund, dass Kleinkinder plötzlich abweisend auf ihre Ki-ta, Ihrem Ki-ga reagieren. Daher ist es ja so wichtig, dass die Mutter erst dann geht, wenn das Kind eine Ersatzbezugsperson gefunden hat. Das gelingt aber nicht nach wenigen Tagen, und daher ist das Berliner Modell auch zumindest für die kleinen Kinder nicht ausreichend. 2 Wochen Pause werden vermutlich nicht reichen. Je nachdem wie angstauslösend das Geschehen im Ki-ga gewesen ist, kann bis zu einem 1/4 Jahr und länger dauern, bis sich das Kind wieder traut, in seinen Ki-ga zu gehen. Ich würde an Ihrer Stelle von 4-6 Wochen ausgehen. Viele Grüße


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