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Hallo Dr. Posth, Tochter (2;2), sehr aufgeschl. u kontaktfreudig.,seit 2,5 Wochen kita-eingew. 18 Kinder (2-5 J.),davon 5 neue!, 3 sehr junge Betreuerinnen. Am Anfang sehr freudig u offen, gute Kontaktaufnahme zu Bezugsperson u 3. Erzieherin u insbes. 1 Mädchen (knapp 4). Am 5.Tag kurze problemlose Trennung,am 6.Tag 30 min,langsame Steiger. Jetzt von Frühstück bis Mittag.Kein Weinen,singt zuhause Kita-Lieder etc. Meine Sorgen:Umgangston in Kita ziemlich restriktiv,wenig zugewandt, empathisch u kindgerecht.Tochter jetzt zurückhaltender u anhänglicher beim Bringen,löst sich aber nach langsamem Ankommen ohne Weinen.Zurückhaltendere Reaktion auf neue „Freundin“, spielt lt Bezugsperson eher alleine o. sucht Nähe der Erwachsenen.Beim Abholen: weiterspielen o.ä., keine freudige Begrüßung.Zuhause anhänglicher u teilw. wieder weinen,wenn ich weggehe. Wenn ich von kita spreche,wirkt betrübt.Sonst zuhause fröhlich.Wie bewerten u weitermachen?Morgen 1. Mittagsschlafversuch… Danke!!
Hallo, der Mittagsschlafversuch könnte das zunichte machen, was sich gerade mühsam aufbaut. Ihre Tochter scheint mir noch sehr ambivalent zu sein, was den Beuch der Ki-ta angeht. Irgendwie passt sie sich dem "Regime" dort an, spürt aber, dass sie dabei zunehmend belastet wird. Das trägt sie dann zu Hause aus, aber noch ohne eindeutige Störungszeichen. Das alleine Spielen in der KI-ta ist eigentlich immer ein untrügerischer Hinweis auf das noch fehlende Zurechtkommen dort, ebenso das Suchen der Nähe zur Erzieherin, die wahrscheinlich keine echte Bezugsperzieherin ist. Der Betreuerinnen-Schlüssel ist ja auch äußerst knapp bemessen. Es wäre wahrscheinlich besser, erst einmal mit dem weitermachen, was ohne Angst und Tränen geht. Aber noch keine Steigerung der Betreuungszeiten. Viele Grüße
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