Linnnda
Hallo Herr Dr. Posth, ich überlege meinen Sohn von der Kita abzumelden.Er ist 26 Monate und ein Jahr dort. Er weint immer sehr viel. Ich bin in Elternzeit und traue es mir zu. Mir wurde von vielen Seiten abgeraten. Was meinen Sie? Und wie kann ich das Vertrauen wieder aufbauen? Er hat immer Angst, dass ich ihn irgendwo lasse und gehe. Auch abends sitzen wir 2 Stunden neben seinem Bett, bis er schläft. Und eine Sache noch: Er macht, wenn er sich freut einen offenen Mund, Fäustchen und rudert wie ein Pinguin mit den Armen. Ich fand das immer süß. Jetzt sagt die Kita, man solle es überprüfen lassen. Wenn man das googelt, findet man fürchterliche Diagnosen...aber mein Sohn erscheint mir super gesund (sprachlich weit, dafür ein kleines Mamakind). Muss man das wirklich abklären lassen. Er freut sich so schon immer. Schade, dass die Kita das jetzt erst merkt. Danke für Ihre Antwort!
Hallo, die individuellen Regungen von Kindern, wenn sie im Affekt ihre Emotionen ausdrücken sind sehr vielfältig. Diese Vielgestaltigkeit reicht in der Tat bis in den pathologischen Bereich. Aber man muss sich davor hüten, aus solchen affektiven Äußerungen kurzschlüssig ein Diagnose abzuleiten. Es gibt unterschiedliche Formen von sog. Manierismen, die eigentümlich wirken, aber noch völlig normal sind und mit zunehmender Reife auch verschwinden. Erst wenn weitere sehr auffällige Symptome im psychosozialen Bereich dazu kommen, muss man Acht geben. Wenn sich ein Kind nach 1 Jahr immer noch nicht im Ki-ga eingelebt hat, dann sollte man es fürs erste zurückstellen und noch ein Jahr abwarten, bis man es wieder versucht. Aber Kinder, die schon einmal Eingewöhnungsprobleme geboten haben, haben sie auch beim 2. Mal. Das heißt, um die sanfte Ablösung führt kein Weg herum. Nur so lässt sich das verloren gegangene Vertrauen beim Kind wieder aufbauen. Viele Grüße
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