Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, ihr Forum ist Spitze-schade das ich nicht eher darin gelesen hab.Es bestätigt in vielen Dingen meinen gesunden Menschenverstand,der durch viele Ratschläge immer wieder ins wanken gerät! Nun zu meiner eignetlichen Frage: Ich wollte meinen Sohn (2j.)letzetn November in den Kindergarten geben-da wir aber Anfang Oktober Familienzuwachs bekommen haben,hab ich das ganze nochmal in den April verschoben.Nun ist er aber noch total anhänglich und will überall mit mir hin (war vor der Ankunft seines Brüderchens nicht so extrem),so das ich denke das geht nicht gut,wenn ich ihn in den Kindergarten bringe.Ich spiele mit dem Gedanken ihn noch ein Jahr mit zu Hause zulassen und erst in den Kindergarten zu geben wenn ich wieder arbeiten gehe.Sein Brüderchen wäre dann 1,5 Jahre und er selbst knapp über drei!Der Papa bleibt dann noch ein halbes Jahr mit dem kleinen zu Hause bevor er dann mit zwei auch gehen muß!Spricht da aus Ihrer Sicht etwas dagegen? Viele Grüße Sonze
Hallo, wenn ein Geschwisterkind zur Welt gekommen ist, sind nahezu alle Kinder erst einmal verstärkt anhänglich und wenig bereit, sich in eine Fremdbetreuung geben zu lassen. Der Ausgleich für den erlittenen Verlust an Zuwendung bei der Mutter als primärer Bezugsperson bietet am besten innerhalb der Familie der Vater als Loslösungsvorbild. Ist dann dadurch der Konflikt weitgehend gelöst, das Entthronungstrauma gemildert, dann kann auch die Ablösung gelingen. Im Übrigen ist Ihr älterer Sohn ja auch noch sehr klein, so dass gar keine Eile besteht, ihn in Fremdbetreuung zu geben, wenn Sie sich das familiär leisten können. Ihre Pläne sind also absolut zu befürworten und zu unterstützen. Viele Grüße und danke für Ihr Eingangslob
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