flipper196
Lieber Herr Dr. Posth, Lucas, 3.3 J., sehr enges Verh. zu mir und Vater, liebevoll und sicher. Nie schreien lassen etc. Vater nimmt sich auch viel Zeit fuer ihn. Sehr enge Familie. Leben in USA. L schon immer schuechtern und zurueckhaltend Fremden ggü., ansonsten sehr aufgeweckt und reif. Hat Angst vor vielen u lauten Kindern. Jetzt hier in USA Beginn von parent Participating school, 2 halbe Tage die Woche. Ich darf 1 Monat lang mitgehen (8x), ab dann 1 Tag ohne mich, ein Tag mit mir. Problem ist, dass er wenig englisch spricht. Aber so soll er es ja auch lernen. Sanfte Abloesung ist hier Fremdwort. 1.x war ok, 2.x NUR geweint, obwohl ich dabei war die ganze Zeit. Meine Frage: lieber nochmal warten wenn weiter schlimm bleibt oder da nur zwei halbe Tage, davon einer mit mir, ok? Rest der Woche mit uns zusm, 1x i.d.W. Singkreis. Problem ist, dass nur 1 Lehrerin, 8 Eltern und 24 kids. Richtige Gewoehnung an eine best. Person findet kaum statt. Ihre Arbeit ist toll, danke!!! Tina
Liebe Tina, die Beurteilung der Betreuungsangebote in den USA sind hier nur durch die Auswertung der NICHD-Studie ein wenig bekannt. Aber sanfte Ablösung ist sicher kein Begriff. Trotzdem bietet man Ihnen eine - wenn auch Zeit begrenzte - Begleitung Ihres Sohnes an. Wenn ein Kind allerdings auch noch in Begleitung einer wichtigen Bezugsperson weint, dann stimmt die Reife noch gar nicht. Können Sie denn, bis er etwa 4 Jahr alt ist (Reifesprung) noch warten? In der Zwischenzeit sollten Sie ihn mit Ihrer Absicherung und Begleitung in privaten Mutter-Kind-Treffen an den Umgang mit der Gruppe und seine Selbstpräsentation gewöhnen. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.
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