rs1976
Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn (4,8 J) geht seit Aug in d Kiga. Bin immer bei ihm geblieben, bis er spielen war, dann weggeschlichen. Dann ganz plötzlich vor ein paar Wochen wollte er sich von mir verabschieden an der Tür, aber nur zusammen mit seinem neuen Freund. Klappte prima über 3 Wo. Dann wurde sein Freund krank und danach waren sie keine Freunde mehr (?). Seit dem geht der Abschied nicht mehr. Er möchte nicht, dass ich gehe. Zwischendurch hat er mich nach längerem Bleiben morgens dann wieder weggeschickt. Aber meistens lässt er mich nicht mehr gehen. Spielt mit allen Kindern, nimmt Kontakt auf. Bezugserzieherin geht nicht, bieten sich nicht an. Wollen, dass ich einfach gehe, egal ob er weint. Mache ich nicht! Warte, bis er mich fortschickt. Aber wie nun weiter? Habe Angst, dass es niemals klappt! Sollte ich noch Geduld haben? Beim Abholen immer freudig begrüßt, keine neuen Ängste o.ä. Soll ich so weitermachen? Wann Ablösung ohne Angst? Bin morgens stundenlang im Kiga. Danke
Hallo, zwei Dinge waren wahrscheinlich etwas unglücklich für den Verlauf. Einmal das Zerbrechen der Freundschaft zwischen Ihrem Sohn und dem anderen Kind. Aber in diesem Alter genügen schon kleine Unstimmigkeiten und die Kinder sind keine Freunde mehr. Es handelt sich in diesem Alter nur höchst selten um echte, tiefgehende Freundschaften. Das Phänomen Freundschaft an und für sich wird erst einmal erprobt. Aber in dem Moment, in dem der Freund als Freund nicht mehr vorhanden war, war auch die emotionale Stütze im Ki-ga für Ihren Sohn weg. das andere ist der nicht vollständig vollzogenen Abschied. "Leise und unauffällig weggehen" ist nur bei jungen Kleinkindern die bessere Wahl, aber nicht mehr bei Kindergartenkindern. Denn die können sich ja nun vorstellen, dass die Mutter nur eine gewisse Zeit wegbleibt, nämlich die Dauer im Ki-ga, und danach wieder kommt um sie abzuholen. Es wäre jetzt sicher besser, Sie vereinbaren mit Ihrem Sohn ein schönes Abschiedritual mit einem festgelegten Zeitpunkt im Tagesablauf und Winken am Fenster, wenn das geht. Sie können Ihrem Sohn auch einen Talisman in den Ki-ga mitgeben, oder er nimmt sein sicher noch vorhandenes Übergangsobjekt mit. Aber lassen Sie sich erst einmal noch ein bisschen Zeit mit allem, damit sich die Position im Ki-ga für Ihren Sohn auch ohne Freund noch etwas festigt. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Frau Henke gestern hat mir die Erzieherin berichtet, dass mein Sohn ein anderes Kind, einen Erzieher und sie geschlagen hätte. Der Grund waren Frustrationen (z.B. musste unser Sohn ein Spielzeug wieder abgeben oder ein Kind wollte nicht mit ihm spielen).Er hat außer zu einem Erzieher"Du brennst" in der Situation gesagt. Letzteres ...
Sehr geehrte Frau Henkes, mein Sohn ist 3,5 Jahre alt. Er ist seit 6 Monaten im Kindergarten. Vor Monaten gab es bereits eine Phase in der er andere Kinder bereits offensichtlich grundlos gehauen oder geschubst hat. Dann wurde es wieder besser und jetzt ist es wieder soweit, dass er die anderen Kinder angeht. Außerdem hat er überhaupt kei ...
Guten Tag Frau Henkes! Mein Sohn ist 4 Jahre und sein kleiner Bruder 15 Monate alt. Der Große geht seit letzter Woche wieder in der Kindergarten und mit dem Kleinen bin ich zu Hause. Wenn ich den Großen vom Kindergarten abhole, dann ist er noch dort in der Garderobe "wild" und überdreht und folgt gar nicht. Manchmal will die Erzieherin mit mir ...
Guten Tag Frau Henkes, seit diesem Monat wird meine 3jährige Tochter in den Kindergarten eingewöhnt. Bisher läuft es schon ganz ok. Sie geht gerne hin, hat allerdings dort, sobald ich weg bin, auch immer einen kleinen Einbruch und weint für ein paar Minuten ( laut den Erzieherinnen). Sie konnten sie aber meistens wieder ablenken. Einmal musste ...
Guten Tag liebe Frau Henkes, ich hatte vor einigen Wochen bereits in dieses Forum geschrieben, und zwar in Zusammenhang mit meiner Tochter (3,4 Jahre alt) , die sich seit der Eingewöhnung in den KiGa verändert hat. Sie hatte zu meinem Erstaunen plötzlich Angst vor Kindern. Meine Tochter geht jetzt genau einen Monat in den Kindergarten. Nun hab ...
Liebe Frau Henkes, unsere Tochter (knapp 3,5 Jahre alt) ist seit ca. 4 Wochen im Kindergarten. Sie fühlt sich dort sehr wohl, Eingewöhnung läuft prima. Zuvor war sie in einer Krippe. Was uns jedoch rätselhaft ist: Seit sie im KiGa ist hat sich ihre Sprache (Wortwahl, Satzbau, Aussprache) extrem verschlechtert. Sie war vorher sprachlich sehr wei ...
Guten Morgen, wir haben im Mai mit der Eingewöhnung meiner 2,5 Jährigen Tochter im Kindergarten gestartet die leider nach 4 Wochen wieder abgebrochen wurde. Sie ist ein sehr willensstarkes, gefühlsstarkes und sensibles Kind. Sie hat schon sehr früh laufen gelernt und ist mit dem Kopf auch schon weit voraus aber an ihrem Sozialverhalten scheiter ...
Guten Tag, mein Sohn ist drei Jahre und seit September startete er in den Kindergarten. Die Eingewöhnungsphase war schwer, er möchte in der frueh nicht in den Kindergarten, heute wars zum ersten mal anders und er ging lachend in den Kindergarten. Er ist windelfrei seit Anfang Juli und hat keine Pannen mehr zu Hause, geht sowohl aufs Toepchen als a ...
Sehr geehrte Frau Henkes, meine fast vierjährige Tochter ist seit zwei Wochen im Kindergarten (war vorher zwei Jahre in einer Kita mit nur wenigen Kindern). Sie tut sich allerdings sehr schwer, weint morgens oft beim abgeben. Nach dem Kindergarten weint sie oft sehr lange. Die Kinder werden dort zwar sehr liebevoll betreut, allerdings teilt sie ...
Guten Tag Frau Henkes, Meine Tochter ist 3 Jahre alt und geht seit 3 Wochen in den Kindergarten. Sie ist Integrationskind, da sie eine sehr undeutliche Aussprache hat, ihre Sprachentwicklung ist im allgemeinen aber sehr gut. Dass sie nicht verstanden wird, hat uns schon einige Wutanfälle beschert. Ob das etwas zur Sache tut, weiß ich nicht. Jed ...
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung