Mitglied inaktiv
Guten Morgen Herr Dr. Posth, vor ein paar Monaten schrieb ich Ihnen schon mal zum Thema Baden. Meine Tochter (wird im März 2) hat immer noch große Angst vor der Badewanne. Letzten Sommer war sie ja mal ganz kurz untergetaucht im Planschbecken. Es war sofort aber wieder gut. Seitdem hatte sie ja dann allerdings Panikattacken beim Baden. Sie rieten uns, die Haare am Waschbecken zu waschen und ihr danach eine kleine Belohnung zu geben. Das haben wir nun ca. 5 Monate so gemacht. Zuerst Haare über Kopf waschen, dann den Körper. Mittlerweile findet sie es nur noch unangenehm, aber weint nicht mehr...Sie läßt es problemlos über sich ergehen. Zwischendurch haben wir ihr immer mal wieder die Badewanne schmackhaft gemacht. Papa in der Wanne, Mama, beide, Puppen, Spielzeug; nichts zu machen. Meine Frage wäre: Ist das noch normal, dass sie immer noch Angst hat? Wie lange kann sich das noch hinauszögern? Schwimmen z.B. gehen wir auch nicht mehr. Vielen Dank im Voraus. Liebe Grüße, Veren
Hallo, einen großen Sprung im Verständnis der Dinge um sie herum und in den Abläufen der Vorgänge machen die Kinder zwiswchen 3 und 4 Jahren. Dann seten sich auch erste vernunftgesteuerte Reaktionen durch. Bis dahin ist alles nur den Emotionen unterworfen. Und diese sind in Bezug auf größere Wassermengen traumatisch (?) gestört. Das Waschprinzip, das Sie bei Ihrer Tochter durchführen hält sie doch ausreichend sauber und gesund. Geben Sie ihrer Tochter die Zeit, die sie braucht, um diese Ängste zu überwinden. Aber forcieren sie es nicht immer wieder, diese Angst zu überwinden, denn dann baut sie innerlich noch zusätzlich eine Gegenposition auf. Viele Grüße
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