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Sehr geehrter Herr Dr. Posth, mein Sohn ist jetzt 5 1/2 Monate alt (er war die ersten 3 1/2 Monate ein "Schreibaby", nie schreien gelassen, war allerdings auch auf dem Arm nur schwer zu beruhigen und schlief des öfteren auf dem Arm schreiend ein) und begann schon mit 3 Monaten zu fremdeln. Allerdings kam mir das sehr kurz (ca. 1/2 Monat), dafür sehr heftig vor. Ich blieb immer in seiner Nähe, außer 1 x in der Woche abends ca. 1 1/2 Stunden. In dieser Zeit schlief er meistens bei meinem Mann im Tragetuch. Durch meine uneinsichtige Verwandtschaft gab ich ihn auch ab und zu kurz aus der Hand, was er auch ganz gut erduldet hat. Kann es sein, daß mein Sohn nur so kurz gefremdelt hat oder habe ich ihn zu sehr auf die Probe gestellt? LG, philipp-mama
Hallo, vermutlich ist das Fremdeln noch gar nicht vorbei. Es bleibt auch die Frage, ob das viele Schreien überhaupt etwas mit dem Fremdeln zu tun hatte. Aber das kann ich von hier aus nicht gut beurteilen. Am besten, Sie bleiben weiterhin so zugewandt und einfühlsam, wie bisher, wodurch die Bindung sicher wird und das vielleicht schwierige Temperament Ihres Sohnes ein wenig ausgeglichener. Hinsichtlich einer neuen Fremdelphase bleiben Sie einfach abwartend gegenüber und weihen gleich die lieben Verwandten dahingehend ein, dass Sie einen fremdelnden Säugling nicht aus der Hand geben werden. Viele Grüße
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