Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Extreme Schüchternheit

Frage: Extreme Schüchternheit

Mitglied inaktiv

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Eine Frage zu einer heute schon 17jährigen Verwandten, die unter EXTREMER Schüchternheit leidet, was schon seit früher Kindheit so war. Sehr starker Bezug zur Mutter, ließ sich nie von anderen betreuen, auch nicht vom Vater, wich NIE von Seite der Mutter, hat NIE getrotzt/widersprochen, hat im Kindergarten/Grundschule fast nie mit anderen Kindern gespielt oder gesprochen, war völlig isoliert, spricht heute noch nicht mit Fremden, braucht für Arztbesuche oder ähnliches noch heute (17 jahre) Mutter, die dann gesamte Kommunikation übernimmt. Familie ist völlig normal u. liebevoll, Mutter sehr vereinnahmend, wenn auch liebevoll u. ohne erkennbaren Druck. Auffällig war sehr frühes Töpfchentraining (trocken mit 1 Jahr) und dass Mutter sehr stolz darauf war, dass Tochter sie so extrem brauchte (Mutter sah das als Zeichen von Liebe und förderte dieses Verhalten, statt dagegen zu arbeiten). Wie lässt sich so etwas entwicklungspsychologisch erklären? Dankeschön!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, eine solche Störung des Sozialverhaltens läßt sich natürlich entwicklungspsychologisch erklären auf der Basis von Bindung, Loslösung und Selbstentstehung, aber dafür brauchte ich jetzt "mehrere Seiten". Das kann ich natürlich nicht leisten. Ich bin auch kein Psychoanalytiker und übers Internet geht Analyse ohnehin nicht. Ich kann nur sagen, daß alles, was "wir" hier miteinander besprechen, vor solchen Entwicklungen im Jugendalter und in der Pubertät schützt. Viele Grüße


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