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Sehr geehrter Herr Dr. Posth, unsere Tochter (16 Mon) wurde in den ersten ca. 9-10 Monaten in den Schlaf gestillt bzw anschließend durch Tragen/Singen zum Einschlafen gebracht und schlafend ins Bett gelegt. Ihr Bett steht in unserem Schlafzimmer, nun bin ich dazu übergegangen, mich mit ihr in unser Bett zu legen, damit sie einschläft. Das Herumtragen wollte sie selbst nicht mehr, es wurde auch sehr anstrengend für mich. Es kommt aber häufig vor, das sie sich im Bett herumwälzt und nicht in den Schlaf findet, obwohl sie extrem müde ist. Es kann vorkommen,das sie nach einer dreiviertel Stunde rumwälzen wieder topfit ist...Haben Sie Tips, wie ich ihr das Einschlafen erleichtern kann? Ist es überhaupt richtig, sich dazuzulegen? Danke für Ihre Anregungen, Simone
Liebe Simone, man sollte sich vielleicht nicht gleich dazulegen, aber am Bett sitzen bleiben, Lieder singen, leise etwas erzählen und, wenn Räder darunter sind, das Bett hin und her zu fahren ist in diesem Alter noch in Ordnung und auch wichtig. Es gibt viele Kinder, die Probleme damit haben, abends dann zur Ruhe zu finden, "sich abzustellen" und in den Schlaf zu finden. Haben sie dann erst einmal ein bißchen geruht, meinen Sie wieder aufstehen zu können. Das sollte jedoch nicht passieren. An diesem Punkt kann man gut beweisen, daß man geneigt ist, konsequent zu handeln. Aber was Sie sich fragen können ist, ob der Einschlafzeitpunkt der richtige ist, also nicht zu früh und nicht zu spät, und ob ihre Tochter vielleicht noch einen zu langen Mittagsschlaf hält. Den sollten Sie dann schrittweise abkürzen, auch wenn sie dann nachmittags zunächst etwas quengelig ist. Viele Grüße
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