Mitglied inaktiv
Hallo! Ich höre immer von anderen werdenden Mamas, wie ihre Kinder den Bauch streicheln und mit dem Baby sprechen. Und erst mit Geburt des Babys die Eifersucht einsetzt. Unsere Tochter (3,3) ist jetzt schon vor der Geburt eifersüchtig u. sagt immer wieder unter Tränen "Du sollst nur meine Mama (o. nur mein Papa) sein, nicht vom Baby!" Sie möchte dann immer das Baby an andere Leute verschenken (ihrer Babysitterin oder einer Freundin von mir). Heute früh fragt sie mich: Mama, was ist, wenn das Baby aua macht u. ich auch aua habe? Ich darauf: Dann tröste ich Euch beide Sie: Du sollst aber nur mich trösten Ich: Dann tröste ich dich, und Papa das Baby Das Thema scheint sie sehr zu beschäftigen. Sie bekommt dabei soviel Aufmerksamkeit u. Liebe von uns. Ich erzähle ihr, dass sie dann ja die "Große" ist, die schon viel mehr kann u. darf. Außerdem darf sie mir dann auch helfen. Das beeindruckt sie aber alles sehr wenig. Wie kann ich die Situation verbessern? Viele Grüße Malin
Liebe Malin, die existenzielle Sorge, die Ihre Tochter hat, in Nachteil zu geraten, wenn das Baby auf der Welt ist, muss eine Ursache haben. Die Große bringt ja ein gutes Beispeil für die Situation, in der sie ihren Anspruch auf Zuwendung mit der Geschwisterchen dann teilen muss. Das folgert sie schon mit erstaunlicher Vorausschau. Die Ursache für alle diese Sorgen könnte sein, dass sie sich nicht auf gutem Weg in die Selbstständigkeit bewegt, sondern noch stark in der Bindung zu Ihnen steckt. Was ist mit der Beziehung zum Vater? Sprich, wie gut kommt die Loslösung voran? Der Vater wäre übringes auch die wichtigste Person für den kritischen Augenblick, wenn Sie für das Baby da sein müssen. Vielleicht berichten Sie mir noch einmal von Ihrer speziellen Familiensituation. Viele Grüße
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