Mitglied inaktiv
Lieber Herr Posth, Mein Sohn, 9 Monate, ist ein eher impulsives Kind, schläft unruhig (wacht mehrmals nachts auf), ist aber tagsüber sehr zufrieden und ich würde auch sagen, sicher gebunden. Er ist sehr fröhlich und weit in der Entwicklung (krabbelt und läuft an einer Hand). Die unruhigen Nächte habe ich darauf und die Zähne (7 vorhanden) geschoben. Wir haben ihn nie schreien lassen, sind immer sofort hin und haben ihn beruhigt. Er schläft die halbe Nacht bei uns im Bett (eigentlich bei mir). Ich stille noch abends und nachts. Ein "Nächtl. Brustentwöhnungsversuch" ist gescheitert - nachdem wir ihn 5 Nächte ständig rumgetragen haben. Nun fange wieder an zu arbeiten, was an sich kein Problem ist, der Papa ist zu Hause. Allerdings werde ich in ca. 3 Wochen für 2 Nächte u. 3 Tage nicht da sein können. Insofern kann ich dann auch nachts nicht für meinen Sohn da sein. Halten Sie dies für problematisch? Kann dies traumatisch sein? Ich bin schon die primäre Bezugsperson. Vielen Dank!
Hallo, Sie sind zwar die primäre Bezugsperson, aber Ihr Mann ist schon jetzt die sekundäre, wenn auch noch im Status der Ersatzbezugsperson. Die nächtlichen Brustentwöhnungsversuche sind denn auch manchmal gut mithilfe des Vaters zu lösen, wenn dieser vom Kind ausreichend akzeptiert ist. Vielleicht versuchen Sie es noch einmal, dann wäre auch ihre fehlende Anwesenheit in der Nacht kein so großes Problem mehr. Wenn sich das Kind beim Vater gut aufgehoben fühlt und dieser geduldig mit seinem Kind umgeht, kann kein Trauma entstehen, wenn die Mutter mal nicht da ist. Viele Grüße
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