nasena
Vielen Dank für Ihre Einschätzung.Er war ein Schreibaby,wurde lange gestillt (2Jahre) und viel getragen.Hatte lange Zeit Angst vor anderen Kindern.Hab ihn nie schreien lassen,nie ferbern.Daher schläft er schon immer nur mit Begleitung ein und kommt nachts zu uns.Verhältnis zum Papa gut.Unternehmen viele Ausflüge zu zweit.Ist voll akzeptiert (nur Begleitung beim Einschlafen erst seit 2 Jahren).Ist aber von Weinen manchmal genervt.Auch wenn wir immer sehr geduldig sein müssen mit ihm,gelingt es uns leider nicht immer.Entschuldigung folgt aber immer.Versuchen immer nur Konsequenzen aufzuzeigen,keine Bestrafung.Er ist allgemein sehr ängstlich (Angst vor Bränden, Einbrechern, das etwas geklaut wird usw.) Sanfte Ablösung später beim Turnen praktiziert.Woran erkenne ich echte Zufriedenheit und Anpassung?Sage immer,er darf mir ehrlich sagen,was ihn bedrückt.(Psycho)therapie sinnvoll oder übertrieben?Habe selbst immer unter meiner Schüchternheit gelitten und möchte ihm das gern ersparen.DANKE!
Hallo, nach diesen zusätzlichen Information ist dann auch von einem etwas schwierigen Temperament bei Ihrem Sohn auszugehen, das die Hartnäckigkeit seiner Schwierigkeiten gut erklärt trotz der vielen richtigen einfühlsamen und zuwendungsaktiven Angebote Ihrerseits und des Vaters. Diese anlagebedingte Problematik ist wie so oft mit einer Neigung zur Ängstlichkeit verbunden. Ihre Ansätze, ihn in diesen Problemen zu begleiten sind richtig und gut. Allerdings wird Ihr Sohn viel Geduld fordern. Was die Entwicklungsängst angeht (Angst vor Dieben usw.), die lassen sich reduzieren durch sinnvolle Erklärungen und Gegenmaßnahmen. Hinsichtlich derSchüchternheit hilft neben der Ausstattung des Kindes mit einem stabilen und ausgewogenen Selbst immer die soziale Unterstützung der Bindungs- und Bezugspersonen in konkreten Situationen sowie die positive Attributieren, sprich Anerkennung und richtig gesetztes Lob. Viele Grüße
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