Mitglied inaktiv
Hallo Herr Posth! Meine Tochter (23 Mon) hat seit Weihnachten ein Übrgangsobjekt, eine Puppe, die alles in ihrem Leben mitmachen & nacherleben muss & die sie liebt. Nur manchmal scheint sie Aggressionen an ihr auszuleben,tritt mit ihrem Fuss auf den Kopf der Puppe, lacht dabei, spielt dann dass die Puppe weint & tröstet sie dann & fängt wieder von vorne an. Manchmal tröstet sie aber auch nicht sondern lacht nur. Wie verhalte ich mich in dieser Situation? Menschen haut sie sehr selten, manchmal mich, wenn sie sehr müde ist & selten schubst sie andere Kinder, wenn es um ein Spielzeug geht. Ich löse dann die Situation mit ihr zusammen, erkläre, dass schubsen und hauen nicht sein darf & versuche es mit Induktion. Sie kann auch teilen & tauschen oder zusammen spielen, teilweise auch schon von alleine. Soll ich es ignorieren, wenn sie so mit ihrer Puppe umgeht oder soll ich so reagieren, wie bei Menschen, denn sie vermenschlicht ja ihre Puppe? Wutkissen versteht sie nicht. Danke, JoMa
Stichwort: Übergangsobjekt Hallo, Ihre Tochter vollzieht an ihrem Übergangsobjekt im Rollenspiel das, was ihr selbst im richtigen Leben widerfährt.Dabei wählt sie jetzt von sich aus die Strategie der Induktion. Sie selbst können in dieses Spiel mit einsteigen, indem sie die geschundene Puppe bedauern und ihre Tochter auffordern, doch nicht so roh mit dem armen Ding umzugehen. Sollte ihre Tochter einmal das Trösten verweigern, können sie es an ihrer statt übernehmen. Entweder fühlt sich Ihre Tochter dadurch entlastet und die Sache ist wieder in Ordnung, oder sie widersetzt sich ihrer Anteilnahme und untersagt es Ihnen, die Puppe zu trösten. Dann soll die Puppe bestraft werden. In einem solchen Fall können Sie sie fragen, was die Puppe denn "ausgefressen" hat. Auf diese Weise erfahren sie u.U., was Ihre Tochter in diesem Moment an Ihnen auszusetzen hat, denn die Puppe steht ja repräsentativ für die Hauptbezugsperson. Viele Grüße
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