Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, seit ca. ½ Jahr hat mein 4-jähriger Sohn viele Ängste, die ihn auch sehr blockieren. So hat er vor allem Angst (regelrechte Panik) vor Rollstühlen, Krücken und nun auch vor Krankenwagen. Es gab keinen mir bekannten Auslöser für diese Ängste (Krankheit, Verletzungen in der Familie o.ä.). Diese Angst blockiert meinen Sohn so sehr, dass er panikartig weint und wegläuft bzw. dann doch kein Eis essen möchte, da z.B. vor der Eisdiele ein Rollstuhl steht, oder im Supermarkt nur noch rausrennen möchte, da er eine Frau mit Krücken sieht. Ich nehme ihn dann immer auf den Arm und beruhige ihn sowie erkläre, das z.B. der Rollstuhl nicht schlimm ist, sondern der Person hilft… Diese Gespräche bringen ihm jedoch keine Sicherheit und bis jetzt haben sich die Ängste auch nicht deutlich abgeschwächt. Zudem ist er danach immer noch so in Panik und „scannt“ seine Umgebung nach weiteren „Gefahren“ ab. Haben Sie einen Rat, wie wir ihm diese Ängste nehmen können? Vielen Dank, Claus
Lieber Claus, solche sehr zielgerichteten Ängste können nicht von ungefähr kommen. Nun muß aber der Auslöser hierfür nicht in der eigene Familie liegen, er kann auch von außen herangetragen sein. Es kann auch sein, daß sich einfach bestimmte Bilder und Erlebnisse im Kopf eines Menschen verbunden haben und solche Angst erzeugen. Sicherlich wird eine Angstbereitschaft bei dem betroffenen Kind schon vorher bestanden haben. Meistens weiß das Kind selbst auch nicht, woher diese Angst nun kommt, so daß man als Eltern SChwierigkeiten,ein Zuodnung vorzunehmen. Wie bei allen Ängsten gilt die Regel, langsame und schrittweise Annäherung an das angstauslösende Objekt im Schutz einer Hauptbezugsperson (s. gezielter Suchlauf). Man darf immer nur soweit vorgehen, wie es das Kind noch aushalten kann und man muß solange auf dieser Distanz verharren, bis die Angst deutlich zurückgeht. Viele Grüße
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