Nachtengel
Guten Morgen,unser 4jähriger ist sehr lebhaft,kann nicht stillsitzen,steht beim Essen auf,geht nicht sondern rennt,stolpert viel,an Regeln halten fällt schwer,tobt zu Hause ständig (an Türklinken hängen,über die Couch hüpfen/rennen,Türen auf-/zuschlagen),hört oft nicht zu,lässt sich leicht ablenken,"träumt",ist schnell frustriert (schneiden klappt schlecht). Andererseits kann er sich 2 Std. allein beschäftigen (Puzzle 100 Teile,malen,Bügelperlen stecken),hat viele Freunde,spielt auch mit anderen (fremden) Kindern,ist sehr verschmust.Hat als Baby viel geschrien,konnte nicht stillen,habe ihn oft getragen,war aber auch oft überfordert/ungeduldig,habe ihn wenige Male einfach schreien lassen,sonst immer sehr liebevoll.Auch heute schimpfe/ermahne ich oft (ist sehr anstrengend),lobe aber auch sehr viel,viel Körperkontakt,sage oft "hab´Dich lieb".Mein Mann ebenso (schimpft weniger).Käme ADHS in Frage?Oder für sein Alter "normal"?Was können/sollen wir tun?
Stichwort: ADHS im Kleinkindalter Hallo, die Diagnose ADHS lässt sich genau genommen erst zu Beginn des Schulalters stellen. Das hat folgenden Grund: Im Alter von 3-5 Jahren entwickeln sich im Kind Fähigkeiten, die es ihm ermöglichen, sein Verhalten immer besser auf die Ansprüche seiner Umwelt einzustellen. Dabei spielen Empathie, Verständnis der Gedankenwelt des Anderen und die Gewissensbildung einen entscheidende Rolle. Man spricht bei den ersten beiden Schritte auch von dem Perspektivwechsel. Über das Gewissen gelangt das Kind auch endlich zum dem, was wir Menschen Vernunft nennen. Vernünftig im Handeln ist das, was in uns ein gutes Gewissen erzeugen kann. Das geht aber nur mit einer günstigen Abstimmung auf die Ansprüche der Gemeinschaft und schließlich der ganzen Gesellschaft, deren Normen, Sitten und Gesetze man allerdings auch anerkennen muss. ADHS-Kinder erreichen diese Schritte nur mangelhaft. Daher ihr störendes, gesellschaftlich schwieriges und insgesamt auffälliges Verhalten. Ob das jetzt einer Veranlagungn entsricht oder aus Fehlern in der frühkindlichen Erziehung (im weistensten Sinne) herrührt, ist gar nicht mehr so wichtig, denn was nachher an Störungsverhalten resultiert ist ohne ein Gemeisnchaftspridukt von beidem, abgebildet im Gehirn des Kindes. Aber daraus wird auch ersichtlich, wie wichtig die richtige pädagogische Behandlung des Kleinkindes ist. Dazu zählt z.B. auch ein dem Kind verständliches Regelkonzept. Im gezielten Suchlauf gibt es dazu ein Stichwort. lesen Sie vielleicht da erst noch einmal nach. Viele Grüße
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