Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

3 Jahre und schreit andauernd

Frage: 3 Jahre und schreit andauernd

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Hallo, meine inzwischen 3 jährige Tochter hat ein seltsames Verhalten. WIr hofften das regele sich mit dem Alter - tut es aber nicht. Sie schreit und weint bei jeder Gelegenheit wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht, selbst bei unwichtigen Dingen. Sei es daß eine Plastiktüte vom Tisch geweht wird (von der sie will daß sie genau dort liegen bleibt), ein Kind ein Puzzleteil in die Hand nimmt, etc. Wir dachten bislang dies läge an ihrem bis zur Poylpenoperation zeitweise sehr schlechtem Gehör und würde sich mit der Sprachentwicklung geben, aber das tut es nicht. Wir versuchen möglichst gar nicht auf das Geschrei zu reagieren - sie wird allenfalls aus dem Zimmer geschickt (und darf wieder kommen so bald sie mit schreien fertig ist) oder ich erkläre ihr, daß ich sie nicht verstehen kann und sie deutlich mit mir sprechen muß wenn sie was will. Darauf reagiert sie auch prompt und geht wahlweise aus dem Zimmer oder faßt ihre Wünsche in Worte. Aber warum muß ich sie erst darauf hinweisen? Ihr erster Versuch ist immer Schreien statt reden. Was tun? Oder muß man überhaupt etwas tun? Ist es normal daß eine 3 jährige mit Frust nicht entsprechend umgehen kann? Danke Karin


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Karin, das ist schwer zu entscheiden, wenn man den jeweiligen Anlaß nicht kennt. Z.B. ist es wichtig zu erkennen, ob es sich um eine prolongierte Trotzphase handelt, oder schon um oppositionelles Verhalten. Von allein wird sich das so ohne weiteres nicht geben. Mißachten oder rausschicken sind keine guten Methoden, damit umzugehen. Die primäre Selbstunsicherheit, die dem Ganzen im Falle einer verlängerten Trotzphase zugrunde liegt, wird dadurch nur noch verstärkt. Ergo wird das Verhalten immer weiter steigern eben bis hin zum oppositionellen oder gar provokativen Verhalten. Besser wäre es, Sie suchten die Ursachen in Ihrem eigenen, elterlichen Verhalten für das noch ungefestigte Selbstverständnis Ihrer Tochter und gäben ihr hierin neuerdings Rückhalt. in einiger Zeit wird der anhaltende Trotz nachlassen können. Viele grüße


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