Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Einschlafen

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Frage: Einschlafen

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Liebe Frau Simon! Meine 2. Tochter ist gerade erst 10 Wochen alt. Daher weiß ich auch, dass es völlig normal ist, wenn vieles nicht rund läuft. Trotzdem möchte ich Sie mal etwas fragen: Gerade heute wieder, habe ich auf einer Familienfeier -bei der ebenfalls ein 12 Wochen altes Baby dabei war- mal wieder den deutlichen Unterschied zwischen vielen anderen Kindern und meinem festgestellt. Meine kleine Maus kann einfach nicht alleine einschlafen. Das andere Kind liegt vergnügt im Kinderwagen und schläft irgendwann einfach so ein. Mein Kind aber brüllt plötzlich wie am Spieß und lässt sich nur schwer beruhigen und in den Schlaf bringen.(trotz pucken). Will ich sie dann hinlegen, wird sie wieder wach und das ganze beginnt von vorne...Was mache ich falsch? Unser Alltag ist momentan echt hart, da ich unsere kleine Maus ständig tragen muss (Tragetuch und -sack findet sie auch nicht mehr so toll) und ich hab´doch noch ein weiteres Kind, dem ich gerecht werden will. Vielen Dank im voraus und liebe Grüße...


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe spiegelei, es hört sich anfangs nicht besonders tröstlich an; dennoch- jedes Kind hat seine eigene Individualität und seine, wenn auch noch sehr junge, Biographie. Daraus resultieren Vorlieben und persönliche Besonderheiten, die wir als Eltern annehmen und mit ihnen umgehen müssen. Warum wir gerade bei Schlafgewohnheiten oftmals ins Grübeln kommen?! Schlaf ist unsere Energiequelle, um Power zu bekommen, den Alltag zu meistern. Ein schlafendes Kind ist eine Zeitressource, um einfach mal durchzuatmen oder etwas in Ruhe tun zu können oder dem älteren Kind gerecht zu werden.... Einem Baby ist das aber alles natürlich vollkommen egal. Es ist da in seiner Präsenz und zeigt sich wehement. Wenn es ein Bedürfnis hat, dann ist dies "gefälligst" zu erkennen und auch zu stillen. Das kann, muss aber nicht, zu einer wirklichen Herausforderung werden. Gerade dann, wenn die Bedürfnisstillung mit viel elterlichem Einsatz einhergeht ( und das- obwohl man phasenweise einfach nicht mehr kann....). Was ich sagen will: das Baby, was in Nachbarswagen einfach so einschläft, mag für die eigenen Eltern und natürlich auch den zuschauenden ein wirkliches Geschenk sein. Die Sehnsucht danach wächst verständlicherweise. Was wir aber nicht wissen- wird dieses friedlich einschlafende Baby sich zukünftig immer so verhalten? Und weiter- es gibt oder wird Situationen geben, wo es nicht so rund läuft, wie momentan vorgezeigt. Das kann beim Essen sein, in Trennungssituationen grossen Stress haben, vielleicht ist das Kuschelbedürfnis des Babys so gering, dass die Eltern schon echte Sehnsucht nach ihrem Kind haben ( gibt es alles....). Fazit: Sie machen nichts falsch!!!! Ihr Baby spricht mit Ihnen. Es braucht Nähe und viel Körperkontakt. Sie verstehen Ihr Kind, was einige Eltern erst mühevoll lernen müssen, und können handeln! Sie tragen Ihr Baby. Da Ihr Baby das senkrechte Tragen als angenehm findet, kann es durchaus sein, dass Ihre kleine u.U. Verspannungen oder sogar Bockaden in der Muskulatur aufweist. Stellen Sie Ihre Tochter einem Osteopathen vor, der sie zumindest einmal untersucht. Vielleicht gibt es dann schon bald eine Entspannung der Situation. Denn, ggf. hindert diese Blockade, dass Ihr Baby waagerecht liegen mag. Versuchweise legen Sie Ihr Kind mal in Bauchlage zum Schlafen- Sie beobachten Ihr Baby! Und/oder legen es in einer erhöhte Position z.B. in eine Wippe zum Schlafen. Mal schauen, ob es diese Haltung besser toleriert. Dann wäre eine Vortstellung zumindest ein Versuch, Linderung zu schaffen. Bis bald und viele Grüße von Katrin


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