Sylvia Ubbens

Tochter vermisst mich nicht

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo,
ich bin ganz neu dabei und habe hoffentlich nicht übersehen, dass meine Frage schon mal gestellt wurde.

Meine Tochter ist chronologisch 11 Monate alt (sie ist ein Frühchen- 8 Wochen). Ich durfte sie erst 4-Tage nach der Geburt das erste mal halten, da sie zu schwach war. Heute geht es ihr sehr gut.

Nun zu meinem Problem. Seit einigen Tagen arbeite ich wieder. Mein Mann betreut sie für die nächsten 8-Wochen, im Rahmen seiner Elternzeit. Wenn er bislang abends heim kam wurde er jauchzend und strahlend empfangen. Wenn nun ich heim komme, merke ich kaum eine Reaktion. Sie sieht mich kaum an. Wenn ich mit ihr spiele werde ich höchstens als Klettergerüst genutzt aber sonst schaut sie mich nicht direkt an oder sucht Kontakt. Ich bin wirklich traurig über diese Entwicklung. Wenn ich sonst mit ihr daheim war, hatten wir immer viel Spaß zusammen, spielten oder waren unterwegs.

Was kann ich tun? Woran liegt es? Ich habe Angst, dass es trotz der „langen“ Zeit daran liegt, dass sie nach der Geburt nicht bei mir war und sie so lange (36 Tage) in der Klinik bleiben musste.

Vielen Dank
Stephie

von Rauste am 29.04.2020, 21:15 Uhr

 

Antwort auf:

Tochter vermisst mich nicht

Liebe Stephie,

meine Vorrednerin hat schon sehr gut und richtig geantwortet. Dem kann ich nichts Neues mehr hinzufügen. Nur soviel, dass das Verhalten Ihrer Tochter nicht mit der Situation nach der Geburt zusammenhängt.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 30.04.2020

Antwort auf:

Tochter vermisst mich nicht

Hallo,

das hat mein Sohn auch gemacht, als ich wieder arbeiten gegangen bin (als er gut vier Monate alt war, komplikationslose Geburt). Das gibt sich mit der Zeit (ich weiß nicht mehr, wie lange es gedauert hat, aber sicher keine zwei Monate).
Ich habe mal als Erklärung gelesen, dass diese Ablehnung ein Schutzmechanismus der Kinder ist: Wenn die primäre Bezugsperson "plötzlich" weg ist, fehlt anfangs die Freude, wenn die Person wieder da ist, um nicht wieder "enttäuscht" zu werden. Wenn die Kinder dann aber merken, dass diese Person verlässlich immer wieder zurückkommt, gibt sich diese Ablehnung wieder.
Wenn Du nach Hause kommst, sei für sie da, wie sie es möchte, dann wird sich dieses Ignorieren schnell geben.

Viele Grüße

von Mamamaike am 29.04.2020

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