Christiane Schuster

Schulkind-können sie mir trotzdem einen Rat geben?

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Hallo!

Ich weiß, normalerweise sind sie nur für Babys und Vorschulkinder zuständig, aber vielleicht können sie mir ja trotzdem einen Rat geben, weil ich nicht weiß, wo ich sonst noch nachfragen könnte.
Mein Patenkind ist 7 Jahre alt und seit letztem August in der Schule. Er erzählte schonmal, daß sie, wenn sie sich in der Schule verlesen würden, aufstehen und einen Spruch aufsagen müßten, weswegen er auch keine Lust am Lesen hat. Heute kam er nach Hause und sagte, daß die Lehrerin immer nur mit den Jungen schimpfen würde, obwohl sie sich schon alle so anstrengen würden, alles richtig zu machen. Mit den Mädchen würde sie nicht schimpfen oder zumindest nicht so doll. Die Mutter hatte mich um Rat gefragt, was ich machen würde, ob ich zur Lehrerin hingehen würde oder nicht, da es ja sein könne, daß sie ihn dann erst recht auf dem Kieker hätte, was sie ja auch nicht will. Tja, was tun? Leider gibt es hier ja noch kein Forum für Schulkinder, ansonsten hätte ich dort gepostet.

Ciao, Kerstin!

von Kerstin Nie. am 02.03.2001, 14:00 Uhr

 

Antwort auf:

Schulkind-können sie mir trotzdem einen Rat geben?

Hallo Kerstin
Irgendwo gibt es ein Forum, indem sich über Fragen mit Schulkindern ausgetauscht werden kann. Da ich leider die Adresse nicht weiß, hoffe ich, dass sich hier noch andere Eltern zu Wort melden.-
Sicherlich wäre es das Beste, sich gleich an die Lehrerin zu wenden, der ihr Verhalten vielleicht gar nicht bewußt ist, da es noch Niemand gewagt hat, es ihr zu sagen.
Aus eigener Erfahrung würde ich diese Vorgehensweise aber erst als letztes Mittel in Betracht ziehen, aus den gleichen Gründen, die Sie ebenfalls angedeutet haben.
Zuerst ist es vielleicht ganz sinnvoll, den Jungen zu fragen ob er nicht mal wieder "Märchenstunde" hat. An seinem Gesichtsausdruck werden Sie dann wahrscheinlich erkennen können, ob seine Berichte tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Wenn ja, würde ich andere Eltern von Jungen ansprechen, die u.U. schon die gleiche Feststellung gemacht haben, aber sich nicht trauen, Etwas zu sagen. Anschließend kann dann der Elternvertreter angesprochen werden, dessen (oft undankbare) Aufgabe es ist, die Belange der Elternschaft an die Lehrerschaft weiter zu leiten. So wird das Thema neutral angesprochen ohne irgendeinem bestimmten Kind zu schaden. Tritt nach einem klärenden Gespräch keine Besserung ein, sollte -wenn bei den Eltern Einigung besteht- die nächst höhere Instanz: der Rektor informiert werden.
Hier ist Hartnäckigkeit gefragt, da das Wohl des eigenen Kindes Einem am Nächsten steht!

Viel Glück und: bis bald?

von Christiane Schuster am 03.03.2001

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