Sylvia Ubbens

Frage zu Einschlafproblemem

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Liebe Frau Ubbens,
unsere Tochter ist fast 2,5 Jahre alt und hatte schon früher Schlafprobleme beim Ein- und Durchschlafen. Als sie 10 Monate alt war, waren wir deshalb auch bei einer Beratungsstelle, was sichtlichen Erfolg gebracht hatte.
Seit ca. 2 Wochen hat sie jedoch sowohl mittags als auch abends massive Probleme beim Einschlafen. Sie wälzt sich stundenlang vom Fuß- zum Kopfende und zurück. Dabei weint sie aber nicht, ist nur extrem unruhig und kommt gar nicht zur Ruhe.

Mittags schläft sie meist von 12.30 Uhr / 13 Uhr bis 14 Uhr / 14.30 Uhr. Abends fangen wir um 19 Uhr an, sie bettfertig zu machen, sie schläft aber nicht vor 20.30 Uhr.
Wir haben mittags und abends ein festes Ritual, machen sie bettfertig (waschen, Zähne putzen etc)., lesen eine Geschichte, Gute Nacht Kuss, Spieluhr an und setzen uns dann ein Stück entfernt von ihrem Bett auf den Schaukelstuhl und warten bis sie eingeschlafen ist. Dann erst können wir ihr Kinderzimmer verlassen. Versuchen wir es vorher, fängt sie an zu schreien und brüllt sich in Rage.
Bisher war das für mich in Ordnung und ich hatte kein Problem damit sie in den Schlaf zu begleiten. Nun sitzen wir aber immer öfter 1-2 Stunden in ihrem Zimmer. Mein "Feierabend beginnt somit erst um 20.30 Uhr bis 21 Uhr. Da haben wir noch keinen Haushalt erledigt oder hatten Zeit "herunterzufahren". Ich möchte nicht egoistisch klingen, aber wir brauchen ja auch mal unsere Erholungszeit.
Mein Mann und ich sind beide berufstätig, unsere Tochter besucht seit einem Jahr die Krippe und es läuft dort sehr gut.
Je länger das Einschlafen dauert und je länger ich diesem Gezappel zuschauen muss, desto gereizter werde ich.
Wir haben auch schon versucht den Mittagsschlaf (1,5 Stunden) wegzulassen, dann ist sie aber ziemlich müde, schläft abends auch schneller ein, ist aber am nächsten Tag schlecht drauf. Trotzdem findet sie auch dann nicht in den Schlaf und wälzt sich hin und her.

Haben Sie noch Tipps was wir anders machen können oder was ihr helfen kann besser in den Schlaf zu finden? Mir wäre auch sehr daran gelegen, dass ich nicht mehr so lange bei ihr sitzen muss, aber ich scheitere bisher am Geschrei meiner Tochter.
Viele Grüße

von MandyP am 20.08.2018, 13:26 Uhr

 

Antwort auf:

Frage zu Einschlafproblemem

Liebe MandyP,

vielleicht benötigt Ihre Tochter einfach nicht mehr so viel Schlaf. Der Schlafbedarf von Kindern ändert sich oft von einem auf den anderen Tag.

Legen Sie Ihre Tochter für eine Woche erst um 20.30 Uhr ins Bett. Kann Sie nun besser und schneller in den Schlaf finden? Wann steht Ihre Tochter morgens auf? Ist es eine Option, sie morgens früher zu wecken, damit auch mittags das Einschlafen besser funktioniert?

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 21.08.2018

Antwort auf:

Frage zu Einschlafproblemem

Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Tipps.

Wir werden das mit dem späteren zu Bett gehen auf jeden Fall ausprobieren!

Morgens steht unsere Tochter spätestens um 7 Uhr auf, da sie ab 8 Uhr in die Krippe geht. Nachdem sie erst gegen halb 9 schläft, bin ich bisher davon ausgegangen, dass 10 - 10,5 Stunden Nachtschlaf und 1,5 Stunden Mittagsschlaf für ihr Alter im Durchschnittsbereich liegen und sie bis zum Mittagsschlaf auch wieder müde sein müsste. Die üblichen Müdigkeitsanzeichen (Augen reiben, gähnen) sind auf jeden Fall vorhanden.

Viele Grüße
MandyP

von MandyP am 21.08.2018

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