Christiane Schuster

14 Monate

Antwort von Christiane Schuster

Hallo Ina
Für Ihre Tochter ist das Herunterwerfen des Bechers und Ihre anschließende Reaktion eine ganz neue Erfahrung, die sie ganz besonders bei ihren vertrautesten Bezugspersonen immer wieder auszuprobieren versucht.
Der Reiz dieser Erfahrungen ist viel größer als ein NEIN, das sie zwar vom Wortlaut her versteht, aber noch nicht in Zusammenhänge zu setzen vermag.

Sprechen Sie dennoch weiterhin ein kopfschüttelndes Nein, das Sie gleichzeitig KURZ begründen ("dann hast du nichts mehr zu trinken") und handeln Sie ggf. entsprechend konsequent.
Weisen Sie darauf hin, dass Ann-Sophie gerne einen (Soft-)Ball , aber keine Becher, Teller o.Ä. werfen darf und spielen Sie möglichst oft mit ihr das "Werfen-Spiel".
Bald wird sie dann das überaus große Interesse daran verloren haben.

Auch kann Ihre Tochter noch nicht zwei Dinge auf einmal erledigen: Sie krabbelt los, um einen Ball o.Ä. zu erreichen oder aus Freude am Krabbeln. Ihr NEIN bleibt dann unbemerkt, sodass auch hier ein gezieltes Ablenken größere Erfolge als ein Nein verspricht.

Liebe Grüße und: bis bald?

von Christiane Schuster am 30.03.2010

 
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