13-monate alte Tochter total wesensverändert

Antwort in der Beratung Erziehung

Wie du selbst schon schriebst: es ist ziemlich normal :-) Sie entdeckt eben langsam die Welt und ihren eigenen Willen. der ist natürlich nicht immer der, den die Eltern auch wollen.
Du machst das schon richtig: ruhig bleiben, ablenken, trösten, konsequent bleiben.
Ob du ablenkst zb hängt von der Situation ab bzw. ob sie es überhaupt aufnehmen kann. Wenn du merkst/weißt "da kommt jetzt gleich ein Wutanfall" kannst du versuchen, sie noch rechtzeitig abzulenken. Ist es bereits so weit, klappt das oft nicht mehr. Da kannst du nur ruhig aber bestimmt beim "nein" bleiben. Sie weint ja nicht alleine, du bist da, wenn sie dich braucht und deinen Trost zulassen kann.
Ich persönlich habe auch immer kurz erklärt, warum "nein", aber oft kam das gar nicht an bei dem kleinen Wutzwerg. Mach es ruhig, aber beschränke dich auf eine kurze Erklärung und wiederhole sie nicht 5 x - du wirst damit nämlich kein Verständnis und dementsprechend anderes Verhalten deiner Tochter erreichen. Dazu ist sie noch zu klein.
Manchmal hilft auch eine Alternative - also das schon oft erwähnte "Schoki kannst du gerade nicht haben, aber ich kann dir einen Apfel schneiden". So erlebt sie nicht einfach nur ein "Verbot", sondern hat sogar die Möglichkeit, selbst etwas mit zu entscheiden.
Bzgl. des Hochstuhls: offenbar hat sie dann keinen Hunger mehr. Bzw sie wird aufhören, wenn sie merkt, es gibt dann irgendwann nichts mehr. Kein Kind verhungert am gedeckten Tisch passt wirklich gut dazu ;-)

von cube am 14.02.2018, 08:49 Uhr

 
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