ADHS - ADS

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Geschrieben von Fräulein-tyler am 23.10.2020, 21:11 Uhr

Verdacht

Hallo ihr lieben
Seid längeren wird bei meinem Sohn(4) ADHS
Vermutet sowohl Familiär, und auch von denn Erziehern unserer Kita fiel heute dieser verdacht, Familiär wurde im nahen verwandtenkreis bei einigen ADHS diagnostiziert, nun soll ich Rücksprache mit unseren Kinderarzt halten und einen Integrations Antrag stellen damit er von Integrations Erziehern näher betreut werden kann, man muss dazu sagen das er sich Zuhause zwar auffällig benimmt allerdings wurde mir heute Video Material vorgespielt wie er sich in der Kita verhält, und da sind bei weiten riesen unterschiede, Zudem hat er starke probleme mit Autoritäts personen und ignorierte diese, ich denke das er ziemlich reiz überflutet und sehr überfordert mit denn zahlreichen Material und Kindern in der Kita ist jetzt heißt es erstmal mit dem Kinderarzt sprechen und diesen Antrag stellen, was sagt ihr den dazu ist er dort einfach überfordert und deshalb dieses verhalten verstärkt sichbar wird

Wie war es bei euren kindern

LG

 
4 Antworten:

Re: Verdacht

Antwort von Ruby79 am 24.10.2020, 17:42 Uhr

Ich glaube, dass es schwer sein wird in diesem Alter eine verlässliche Diagnose zu stellen. Frühförderung wäre in dem Alter hier glaube ich das Mittel der Wahl. So wurde es mir zumindest gesagt. Ob es an Überforderung liegt, dass dein Sohn sich nicht an Autoritäten halten kann bezweifle ich. Aber auch das ist unmöglich für mich einzuschätzen. Warst du mit der Videoaufnahme einversranden? Das finde ich schon sehr grenzwertig, auch wenn es Einblicke in den Kiga Alltag schaffen kann. Ich denke ein Gespräch mit dem Kinderarzt könnte gut sein. Ich drücke euch die Daumen. Lg

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Re: Verdacht

Antwort von Badefrosch am 25.10.2020, 13:50 Uhr

Ja es gibt tatsächlich Kinder bei denen das sehr früh ersichtlich wird. Meist geht es entweder mit einer Entwicklungsverzögerung oder aber auch wenn Kinder zu weit sind und nicht entsprechend gefördert oder gefordert werden.

Da es in dem Alter sehr schwer ist, sicher zu diagnostizieren, würde ich mich an ein Sozialpädiatrisches Zentrum oder einen Kinder- und Jugendpsychiater wenden, der Erfahrung mit so jungen Kindern hat.

Ich bin in einer Facebook ADHS Gruppe, da gibt es einige Fälle.

Ich würde mir Gedanken machen, ob du überhaupt bereit wärst, dein Kind so früh auf Medikamente einzustellen, meist wird das bei früher Auffälligkeit im Vorschuljahr gemacht, damit auch unsere besonderen Kinder einen entspannten Schulstart haben.

Hast du allerdings vorher gesicherte Diagnosen, gibt es einiges an Hilfemöglichkeiten, auch bereits im Kindergarten mit einer Integrationsfachkraft. Später in der Schule einen Schulbegleiter.

Zudem kristallisiert sich in der Schule manchmal noch zusätzliches raus, wie z. B. Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Störung, Dyskalkulie, Asperger usw.
Sollte das zum Tragen kommen, kann man einen Nachteilsausgleich beantragen.

ADHS Kinder sind meist Pflegeaufwendiger als normal entwickelte Kinder, es muss immer einer daneben stehen, jeden einzelnen Schritt erinnern, erkennen ab einem gewissen Alter keine Gefahren und vieles mehr. Hier kann man dann einen Antrag auf Pflegegrad stellen, ab Pflegegrad 2 gibt es Pflegegeld. Oder auch einen Antrag auf Schwerbehindertenausweis, was nicht heißt, daß Kind als behindert abgestempelt ist, sondern man als Eltern Steuerentlastungen hat oder Kind später eine kostenlose Fahrkarte bekommt und und und...

Das alles auszuführen ginge jetzt zu weit.

Meiner, fast 13 hat ADHS + Lesestörung, er hat eine Schulbegleiterin, Pflegegrad 1 und einen Schwerbehindertenausweis mit 50% + H. Mein Mann hat auch Pflegegrad, ich bin Alleinverdienerin und habe über die beiden soviel Steuerentlastungen, dass ich schon fast keine Steuern mehr zahle. Zudem bekomme ich für beide eine Pflegehilfsmittelbox, da sind z. B. Desinfektionsmittel und Einmalmasken drin, aktuell sehr praktisch in der Schule.

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Re: Verdacht

Antwort von Fräulein-tyler am 25.10.2020, 21:59 Uhr

Auf Medikamente wollen wir verzichten was natürlich in Zukunft anders sein könnte, aber in der jetzigen Sicht noch nicht für uns zur Debatte steht, ich beantrage jetzt stunde für unsere besonderen Intrigations Erziehern in der Kita, die sich 1 zu 1 um ihn kümmern, bei einen Spezialisten für junge kinder machen wir jetzt einen Termin und werden alles weitere besprechen wie wir ihn gut fördern können, mir wurden von denn Erziehern mit besonderer Ausbildung auch einige Grundschulen angebote mitgegeben, wo wohl Spezial kleine klassen mit mehreren extra geschulten Lehrern und Pädagogen sind, um auch langfristig ohne Medikamente arbeiten zu können.

Danke für die vielen Tipps, und denn Aufwand um mich zu beraten
LG

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Re: Verdacht

Antwort von Holzkohle am 26.10.2020, 12:14 Uhr

also vielleicht hat sich ja da in den letzten Jahren etwas geändert, aber eine I-Kraft kam bei uns nur DANN in die Kita oder Schule, wenn dem Kind ein I-Status diagnostiziert bzw. gewährt wurde. Und nicht nur, weil es ein "wenig" auffällig war...

Bei meinem Sohn wurde die Diagnose (nach Frühförderung) auch schon sehr früh gestellt, wir waren in einer speziellen Klinik zu verschiedenen Terminen. Dass mein Sohn "iiiirgend wie" anders war als andere Kinder, habe ich schon sehr früh festgestellt.

Dass es Unterschiede im Verhalten gibt ist nicht ungewöhnlich. Mein Sohn war bei seiner Tagesmutter übrigens ein Engel, bei mir zu Hause und auch in der Kita (wobei ich das heute auch wieder anders sehe, denn der Laden war das Allerletzte) zum Teil hochgradig auffällig - tja, oder eben hochgradig gelangweilt...

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