ADHS - ADS

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Geschrieben von Nimfotschka am 19.07.2021, 13:04 Uhr

An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Ich vermute bei meiner Tochter (19 Monate) ADHS. Ich weiß dass man die Diagnose erst frühestens mit 5 bekommt allerdings sind bei uns so einige Sachen "unnormal" und ich wollte fragen ob eure Kinder auch die Probleme hatten.

- unser schlimmster Problem ist das schlafen, schon im hat sie Abends nie geschlafen sondern sich immer am meisten bewegt, selbst im Babyalter hat man ewig gebraucht bis sie abends einschläft. Aktuell braucht sie mittags eine halbe Stunde zum einschlafen und abends 1,5-2 Stunden (!!!).

- schläft nur ein uns im Bett ein wenn man neben ihr liegt und wir müssen sie schlafend in ihr Bett legen und meistens kommt sie nachts zu uns rüber.

- kann abends ewig nicht zur Ruhe kommen steht auf, dreht sich rum bis sie mal nach paar Stunden einschläft.

- haben uns eine Gewichtsdecke gekauft mit 2 KG (sie wiegt ca 10-11kg) und die bringt sogar was aber nur wenn ich sie auf den Bauch lege, die gewichtsdecke auf sie, auf ein Ende der Decke selbst hinlegen und das andere festhalten mit der Hand, so dass sie sich nicht drehen kann und schneller einschläft und trotzdem geht es nur mit schreien und Tränen.

- sie HASST das schlafen, sobald ich sage wir müssen schlafen gehen sagt sie "nein schlafen" oder "nein" und schmeißt sich auf den Boden

- sobald sie sich mit 7 Monaten hinzusetzen und krabbeln begonnen hatte, ist sie überall rausgeklettert, aus dem Sitz im Einkaufswagen (aktuell nicht mehr), Badewannensitz, Hochstuhl (jetzt nicht mehr wo sie selber essen kann, als wir füttern mussten war das ganz schlimm), ist auch im Baby alter auf den Tisch geklettert.

- sie KANN sich konzentrieren kommt aber darauf an auf was zb malen interessiert sie nicht da würde sie aufstehen und weg gehen, ein Bilderbuch abschauen geht

- frühe Trotzphase, dieses ganze auf den Boden werfen und schreien wenn man was nicht bekommt hat bei uns schon mit einem Jahr angefangen.

Trifft es auf eure Symptome im Alter von 1 1/2 Jahren zu?

 
29 Antworten:

Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von 3wildehühner am 19.07.2021, 17:13 Uhr

Das hört sich nach einem gesunden, aktiven Kleinkind an!
Das Verhalten erscheint mir vollkommen normal!

Kann es sein, dass du bisher nicht viele Berührungspunkte zu Kleinkindern hattest?

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Badefrosch am 19.07.2021, 17:52 Uhr

Vollkommen normal entwickeltes Kleinkind.

Es gibt nun mal Kinder die sehr lange in Schaf begleitet werden müssen.
Stellt einfach das Kinderbett neben das Elternbett uns Schlafzimmer, das hilft oft, gerade wenn Kinder die Nähe der Eltern brauchen.

Und Paar sein geht auch außerhalb vom Schlafzimmer.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Summer80 am 19.07.2021, 23:08 Uhr

Ich zitiere: "haben uns eine Gewichtsdecke gekauft mit 2 KG (sie wiegt ca 10-11kg) und die bringt sogar was aber nur wenn ich sie auf den Bauch lege, die gewichtsdecke auf sie, auf ein Ende der Decke selbst hinlegen und das andere festhalten mit der Hand, so dass sie sich nicht drehen kann und schneller einschläft und trotzdem geht es nur mit schreien und Tränen."

Bitte was???? Wenn ich so mit einer Decke fixiert werden würde, hätte ich auch Angst vorm Schlafen. kein Wunder, dass es schreit!

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von dana2228 am 20.07.2021, 10:24 Uhr

Also ich habe für meinen damals fast 3 jährigen auch eine solche Decke gekauft. Er hat ewig "gepuckt"geschlafen. Das hat nix mit fixieren zu tun! Es beruhigt und begrenzt den Körper. Meiner ist jetzt 9 (starkes ADHS und Autismus) und hat aktuell die 4. Gewichtsdecke. Er liebte die, muss auch mit in den Urlaub zur Oma eca.. !
Die zu leicht geworden Decken haben nun meine andere Kinder. Insbesondere Kind 4 (5, ohne Diagnosen aber schon immer eine unruhige schläferrin) mag die auch sehr.
Ich selbst habe mir aus Spaß auch eine bestellt, mega. Möchte auch schon als Kind wenn mein Papa mich ganz fest in eine Decke einwickelte.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von dana2228 am 20.07.2021, 10:31 Uhr

Zur eigentlichen Frage:
Schwer zu sagen!
Ich habe 5 Kinder. Nach einem sehr ruhigen, ausgeglichen 1. Kind, bekam ich ein Schreibaby, schlafen ein Drama nur geschrien, Entwicklung immer hinterher, inner unruhig und schnell reitzüberflutet...
Mir war klar, er war anders. Schon in Baby-Spielgruppe, Miniclub war immer mein Kind was auffiel. Wie anders er war fiel mir dann direkt auf wie zum Zweiten Geburtstag sein Bruder geboren wurde und ich immer mehr Kontakt zu gleichaltrigen Kinder hatte, er in den Kindergarten sollte...
Nach 2 Monaten waren die Erzieher überfordert, konnten ihn nicht mehr betreuen.
Er ist jetzt 9, hat starkes ADHS und Autismus, schlafen ist immer noch ein Drama.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Mädelsmama86 am 20.07.2021, 12:38 Uhr

Dein kind ist aber älter, solche decken sollen nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt, bei klein Kindern, verwendet werden.

Dann sollen sie höchstens 10 Prozent des eigen Gewichts haben m, das wäre bei der AP 1 Kilo und nicht das doppelte 2 Kilo.

Und wenn dein Kind es möchte schön, meine mochten pucken auch, aber nicht jeder mag es und das was die AP schreibt hört sich schon heftig an. Mag sein das es nur so heftig rüber kommt und es nicht so ist.

Jetzt zur ap, wenn sie bei euch im Bett schläft, wieso lasst ihrsie dann nicht?
Ja wir wollten auch immer gerne etwas Ruhe in unserem Bett, aber es gibt Kinder da funktioniert es nicht anders, unsere 10 jährige (Epilepsie, adhs, Entwicklungs verzögert, braucht noch windeln) kann auch nicht alleine schlafen und braucht viel Nähe nachts.
Sie machen es ja nicht mit Absicht. Vorallem wenn Du schon den Verdacht hast, daß sie besonders ist.
Wir geben unserer Tochter mit adhs, sehr klare feste Strukturen, aber da wo wir merken das braucht sie (Bett schlafen) sind wir dann auch dazu bereit zurück zu stecken... Und ab und an schläft sie bei ihren Geschwistern, es wir also besser.


LG Mädelsmama

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von dana2228 am 20.07.2021, 13:17 Uhr

Habt ehrlich, ich weiß nicht ab welchen Alters das zu empfehlen ist. Hätte mir das jemand eher gesagt, hätte mein Sohn auch schon eher eine Decke gehabt.
Mit den Gewicht muss man schauen, bei so Kleinen die nix sagen können, devinitiv unbedingt an die Angaben halten.
Mein 9 jähriger hat auf eigenen Wunsch auch eine Decke die rechnerrisch zu schwer ist. Man muss ja auch dabei sagen die liegt ja nie 100% AUF den Kind. Und finde da auch nix schlimmes dran wie gesagt die Begrenzung ist für ADHS Kinder nicht unwichtig.

Zum zweiten. Joa, da hast du Recht. Meiner schläft ich nicht alleine uns trägt Windeln. Mittlerweile schlägt aber mit zwei seinen Geschwistern zusammen. Freiwillig von allen, jeder hat sein eigenes Zimmer, möchten Ver zusammen schlafen!
Es bei mir aber auch gedauert das zu verstehen, das er es einfach Extrem braucht. Währe ich nachts doch lieber alleine.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Nimfotschka am 20.07.2021, 13:31 Uhr

Ein Schreibaby in dem Sinne war sie nicht, nur wenn sie schlafen muss/musste.

An Autismus habe ich auch schon gedacht (weil wie familiär vorbelastet sind) allerdings schließe ich das aus. Sie ist sozial, kann sprechen, interessiert sich für andere Kinder, schaut in die Augen, kuschelt gerne und ist nicht "geistig zurück" oder so.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Nimfotschka am 20.07.2021, 13:33 Uhr

Doch sie ist mein drittes Kind und deswegen finde ich die Sachen auch "unnormal". Diese Probleme hatten Kind 1&2 nicht, sind weit vor dem ersten Geburtstag alleine in ihrem Zimmer eingeschlafen und haben sich nicht ewig rumgedreht und stundenlang nicht in den Schlaf gefunden.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Nimfotschka am 20.07.2021, 13:35 Uhr

Ja ihr Bett steht schon neben unserem und wir haben extra die Stäbe wegemacht damit sie zu uns kommen kann nachts.

Wenn sie in ihrem Bett liegt und ich sogar meine Hand auf sie drauflege bringt es nichts und endet nur mit Geschrei.

Sie möchte wirklich in unserem Bett liegen an mich gekuschelt und selbst da findet sie lange nicht in den Schlaf

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Nimfotschka am 20.07.2021, 13:41 Uhr

Sie schreit nicht wegen der Decke sondern auch ohne und das ist auch unsere letzte Lösung wenn sie nach einer Stunde immer noch nicht schläft, eingeitlich schlafen möchte aber nicht kann.

Die tun wir auch sobald sie schläft durch die normale Decke austauschen, ich weiß dass man sie unter 5 nur unter Aufsicht benutzen kann. Was ja auch bei uns der Fall ist sie liegt ja direkt neben mir. Und 2 KG sind so wie ich mich informiert habe von 11 bis 20 KG, also passt es ja. Eine Decke mit 1 kg wäre ja nur bis 10 kg und somit zu leicht. Dass man die dexke festhalten muss liegt daran dass sie sie sonst runter machen würde.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Mädelsmama86 am 20.07.2021, 13:49 Uhr

Ja ich sagte ja nichts über deine kinder, weil du geschrieben hast das sie älter sind, aber bei einem 1 1/2 jährigen kind ist es schon so das es fraglich ist ob sie sich äußern kann.

Ich werde aber mal ausprobieren so eine Decke für unsere Tochter, vielleicht hilft sie.

Muss ich mich mal informieren, denke unser Sohn {bald 5), wird auch nach kommen, was adhs angeht. Er ist schlimmer wie seine Schwester aber er kommt nachts z. Bsp erst spät und nicht von Anfang an.

Ja wir hätten auch manchmal gerne Ruhe und genießen es wenn sie mal bei den Geschwistern schläft,

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Mädelsmama86 am 20.07.2021, 13:52 Uhr

Ich schrieb ja, daß es nicht so schlimm sein muss wie es sich liest.

Naja du schreibst 10/11 Kilo, das ist halt die Grenze.

Egal ich hoffe das es für euch bald besser wird und zur eigentlichen Frage(hätte ich vergessen) ja unsere mit adhs und der Sohn (noch keine Diagnose da zu kein) haben beide solche probleme und die anderen bei weitem nicht so stark

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von alba75 am 20.07.2021, 15:10 Uhr

Zumindest was das Schlafen anging war es mit unserem recht ähnlich. Ich glaube, manche Menschen brauchen weniger Schlaf. Das ist ja auch bei Erwachsenen so. Wir haben bei unserem dann so ab 2 den Mittagsschlaf weggelassen und ich bin fiel mit ihm rausgegangen und hab ihn sich müde spielen lassen. Den Kleineren hatte ich im Kinderwagen dabei, der hat dann da geschlafen oder auch nicht, später ist er hinter dem Großen hergekrabbelt (auf dem Spielplatz). Dann waren die meistens beide müde und ich bekam sie ins Bett.
Ins Bett kamen die Kinder Nachts manchmal auch. Aber wir haben dann nicht mit ihnen gespielt sondern weitergeschlafen. Die haben sich dann manchmal für eine Weile zu uns gekuschelt, sind dann aber nach einer Weile wieder ins Bett gegangen. Ich hab manchmal nicht mal gemerkt dass sie da waren.

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EDIT: Eventuell falsches Forum für mich,

Antwort von alba75 am 20.07.2021, 15:13 Uhr

ADHS hatten meine nicht (sind inzwischen schon groß), auch wenn der Große sehr lebhaft war. Aber bei dir ist es ja auch noch nicht sicher ob sie einfach nur lebhaft ist oder ob es ADHS ist. Ich würde noch abwarten. Lass sie sich tagsüber richtig austoben, das wäre mein Rat.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von 3wildehühner am 20.07.2021, 15:31 Uhr

Dann hattest du mit deinen ersten beiden Kindern einfach "Glück".
Nur, weil es Geschwister sind, verhalten sich Kinder nicht gleich.
Ich habe drei Kinder und jedes hatte ein anderes Schlafverhalten.
Es kommt häufig vor, dass Kinder in der Nacht die Nähe ihrer Eltern benötigen.
Es gibt so viele Familien, die ein Familienbett haben.
Warum lässt du sie nicht direkt bei euch im Bett schlafen? Wenn sie die Sicherheit hat, dass sie bei euch schlafen darf und nicht wieder in ihr Zimmer muss, kann sie vermutlich auch besser und beruhigter einschlafen!

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Kaire am 20.07.2021, 15:58 Uhr

Mit 19 Monaten ADHS verdachtsdiagnose stellen ist schon sehr heftig.
Bei den Sachen, die du beschreibst, fallen mir mindestens noch 3 andere mögliche Diagnosen ein UND ausserdem ganz normales Kleinkind.
Ein 19 Monate altes Kind ist sehr aktiv, hat keine impulskontrolle und kann sich nur sehr kurz auf eine Sache "konzentrieren", also ja alle Indizien sind erfüllt. Ist dummerweise bei den meisten Kleinkindern der Fall, da die entsprechenden Entwicklungsschritte erst später kommen.
Schlafprobleme sind ausserdem kein primär indiz für ADHS.
Also steck dein Kind bitte nicht jetzt schon in eine Schublade.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von _jadzia_ am 22.07.2021, 8:43 Uhr

Du willst offensichtlich die Diagnose. Warum?
Es kann doch nicht sein, dass Du als Laie Deinem Kleinkind eine Diagnose stellst, die KEIN kompetenter Arzt stellen würde.

Dein Kind ist lebhaft und hat einen starken Willen, und es ist an Dir, daran zu arbeiten, dass die Schlafsituation sich bessert. Sie hasst schlafen? Naja, sie merkt, dass es für Dich auch eine stressige Situation ist, und deswegen will sie das vermeiden!
Irgendwas scheint nicht zu passen, dass das Thema "schlafen" für sie so negativ ist. Nehmt den Druck raus, probiert nicht andauernd irgendwas neues oder Gewichtsdecken oder so ein Zeug. Legt Euch (oder Du Dich) einfach mit ihr hin, und bleib entspannt. Versuche, zu akzeptieren, dass das Schlafen nicht so ihre Sache ist, und versuche, so auf sie einzuwirken, dass sie das Gefühl bekommt, dass Schlafen nichts stressiges ist, wo sie weinen muss. Ich bin mir sicher, dass Ihr da gewisse Probleme selber erzeugt habt.

Ein gerade eineinhalb Jahre altes Kleinkind muss sich noch auf gar nichts "konzentrieren". Dazu ist es zu klein. Wenn ihr Vorlesen gefällt, ist das sehr schön, und das habe ich auch immer genossen.

Wenn sich ein Kleinkind auf den Boden wirft, sollte man versuchen, das im Vorfeld zu verhindern. Ist es müde, überfordert oder ähnliches? Braucht es Ruhe?
Eine "Trotzphase" gibt es nicht, das Kind entdeckt lediglich seinen Willen, und als Eltern muss man da das Kind hindurchführen.

Natürlich will sich ein kleines Kind bewegen, wenn es das kann. Es VERSTEHT nicht, dass es sitzen bleiben muss. Da kann man höchstens mit dem Kind spielen, es ablenken, oder halt auf den Arm nehmen, schäkern, Spaß machen. Locker bleiben!

Leider ist es so, dass Kinder zu einem großen Teil das Verhalten der Eltern spiegeln. Je "unentspannter" Du bist, desto unentspannter ist das Kind. Deswegen sollte man, bevor man eine Diagnose stellt, die einen aus der "Verantwortung nimmt", sich selber und das eigene Verhalten reflektieren. Überlegen, was man besser machen kann, was dem Kind vielleicht gut tut.

Buchtipp: Remo Largo "Babyjahre" und "Kinderjahre". Damit lernst Du, die Phasen zu verstehen, und was Dein Kind in der Entwicklung so erlebt. Es ist weder ein Erziehungsratgeber, noch ein Buch das Dir vorschreibt, welche Phase Dein Kind gerade zu durchlaufen hat (wie bei "Oje ich wachse").

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von _jadzia_ am 22.07.2021, 8:45 Uhr

Dann führe das ein! Sie findet vielleicht besser in den Schlaf, wenn sie weiß, dass sie immer bei Dir sein darf.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von rabi am 22.07.2021, 12:31 Uhr

Die Schlafprobleme sind hausgemacht und der Rest ist vollkommen normal. Also wegen ADHS musst du dich sicher nicht sorgen.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Kacenka am 22.07.2021, 19:26 Uhr

tut mir leid, aber ein Beitrag, der praktisch signalisiert, dass man für alle Probleme des Kindes selbst kann und sie praktisch selber verbockt hat - bei der Vermutung, ob alles mit dem Kind in Ordnung ist - naja, das ist schon ziemlich heftig.

Das Buch das Du empfiehlst hatte ich auch. Habe ganz viel darin gelesen, denn oft war ich verzweifelt (gerade was den Schlaf anging die ersten zwei Jahre). Ich finde das Buch immer noch super, aber für unsere Schlafprobleme hat es eher weniger geholfen. Was mir geholfen hat war zu akzeptieren, dass die meisten dieser Tricks und Kniffe eben für "normale" Kinder sind und eher weniger für meines.

Natürlich kann man in dem Alter noch keine Diagnose stellen. Auch wir haben die erst VIIEL später bekommen. Als unser Kind noch so klein war, hatte ich aber schon immer dieses Bauchgefühl: das ist schon krass. Nicht nur weil ich oft mit meinen Kräften am Ende war - trotzdem dass es mein erstes Kind war und ich auch viel Unterstützung hatte. Weil ich einfach gemerkt habe: es ist soo verdammt schwer einzuschätzen, wann es wirklich müde ist, wie viel Schlaf es wirklich braucht. Nach und nach wurde es besser. Einschlafen ist auch heute noch oft schwer, aber jetzt kann man ihm ja auch mal was erklären und so ganz anders helfen. Heute kann ich auch mal sagen: dann lies halt noch ein bisschen (das macht müde und durchbricht das Gedankenkarussell).

An die AP:
Ich verstehe, dass Du gerne möchtest, dass alle Kinder in ihrem Bett schlafen (hat ja auch was mit "Gerechtigkeit" zu tun, Du hast ja auch noch die grossen.) Trotzdem bringt es nichts, wenn sie sich dann in Rage schreit. Viele haben Dir hier schon gesagt: leg Dich halt dazu, wenn das die einzige halbwegs funktionierende Variante ist. Und schau, dass sie tagsüber genug Bewegung hat, damit sie wirklich müde ist.
Sie muss lernen "runterzukommen", sich zu beruhigen, das ist für manche Kinder einfach wahnsinnig schwer und dauert lange. Meiner hat auch immer "aufgedreht", wenn er müde wurde und ich habe es lange nicht hinbekommen, den passenden Moment abzupassen, ihn quasi bettfertig zu haben, BEVOR er so aus Müdigkeit aufdrehte. Denn wir haben es auch lange nicht hinbekommen, einen festen Rhythmus zu haben, der uns dabei geholfen hätte.

Es ist wichtig, dass Du sie so akzeptierst und nicht von ihr erwartest, dass es so funktioniert wie bei den grossen. Sie ist eben anders gestrickt - da ist es auch eigentlich egal, ob man da später mal eine Diagnose für erfährt oder nicht. So oder so müsst ihr einen Weg finden, wie sie es nach und nach lernt abends zur Ruhe zu kommen.

Wenn Du ein blödes Gefühl hast, sprich es beim Kinderarzt an. Wie ist sie denn tagsüber drauf, wird sie schnell müde und unausgeglichen? Oder ist sie sonst fit? Sowas besprich mit dem Kinderarzt, der kann Dir dann ganz kompetent sagen, ob es im Rahmen ist oder nicht.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von miaandme am 22.07.2021, 20:01 Uhr

Frag mal in einem der anderen Foren und du wirst viele Antworten bekommen, dass das völlig normales Verhalten ist.
War bei meinem Kind ähnlich, einfach so einschlafen ging gar nicht. Es brauchte Mama, Stillen und als stillen nicht mehr ging, Bewegung zum einschlafen (getragen werden, schuggeln). Viele können in dem Alter nicht einfach so einschlafen und brauchen Hilfe dabei.
Wie lange schläft sie denn mittags? Wie viele std. schläft sie insgesamt? Vielleicht ist der Mittagsschlaf zu lange oder sie schläft zu lange in den morgen hinein und sie kann deshalb schlecht in den Schlaf finden? Manche Kinder haben nicht so einen langen Schlafbedarf, wie Eltern denken oder sich wünschen würden. Etwas kürzen, also wecken und schauen, was passiert. Aber so eine Umgewöhnung braucht 14 Tage und max. eine halbe Stunde eher wecken, besser nur im viertel Std. Takt anpassen, damit das nicht zu krass wird.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von _jadzia_ am 23.07.2021, 7:27 Uhr

tut mir leid, aber ein Beitrag, der praktisch signalisiert, dass man für alle Probleme des Kindes selbst kann und sie praktisch selber verbockt hat

So war das nicht gemeint, und das sollte auch deutlich zu erkennen sein.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von Kacenka am 23.07.2021, 7:49 Uhr

"Je "unentspannter" Du bist, desto unentspannter ist das Kind. Deswegen sollte man, bevor man eine Diagnose stellt, die einen aus der "Verantwortung nimmt", sich selber und das eigene Verhalten reflektieren. Überlegen, was man besser machen kann, was dem Kind vielleicht gut tut."

Was meinst Du, warum sie so viel herumprobiert?
Was meinst Du, wie oft ich mich gefragt habe, was ich falsch mache? Und wie dankbar ich war, wenn mir ALLE die das Kind gesehen haben gesagt haben: Du machst nichts falsch. Das Kind ist so gestrickt.
Du hast das Kind nicht gesehen, so eine Beschreibung hier im Netz erlaubt kein Urteil - weder für noch gegen eine Diagnose. Und eine Diagnose nimmt den Eltern auch nicht die Verantwortung ab, sie hilft höchstens, besser zu verstehen.
Natürlich kann es sein, dass das Verhalten des Kindes völlig im Rahmen ist, aber das kann hier keiner beurteilen und in dem Alter auch niemand, der es untersucht. Spielt aber gar keine Rolle. Die Mutter sucht halt Rat, weil sie am Rad dreht. Und ganz ehrlich: das Letzte, was ich gebrauchen konnte, als ich so fertig war war der Rat: "Entspann Dich, Dein Kind spiegelt Deine Nervosität." Äh ja, sicher richtig, nur wie diesen Kreislauf durchbrechen? wenn ich mir selber Vorwürfe mache, dass ich zu unentspannt bin, komme ich da jedenfalls nicht leichter raus.
Dazu legen, klar. Druck rausnehmen, klar. Ist alles richtig und lieb gemeint. Aber manche Formulierungen bei Dir lassen mich empfindlich reagieren, weil sie zu viel Last auf die Mutter legen, ALLES kann man nämlich nicht beeinflussen, auch wenn man selber tiefenentspannt ist. Jedes Kind ist anders. Und manche sind verdammt anstrengend. Von diesen widerum kriegen manche später diei Diagnose ADHD. Andere eine andere. Wieder andere gar keine. Weisst Du, ich bin eigentlich auch gegen diese Diagnosenflut und sage mir oft - früher gab es das nicht und die Kinder sind auch gross geworden. Aber weiss man, ob es den Kindern damit früher wirklich besser ging? Wie viele wurden mit ihrem Problem alleingelassen, sind auf die schiefe Bahn geraten? Weiss man wie viel da früher vielleicht hätte verhindert werden können, wenn man manche Diagnosen schon gekannt hätte? Einfach, weil eben die Dispositionen beim Kind so einfach nicht mit entspannt und relaxed und konsequent beeinflussbar waren?
Nichts für ungut, ich meine nur: ich bin durch diese Phase von viel Fragen und Unsicherheit und Zweifel durch und habe meine Kinder ganz viel mit anderen verglichen: Wie kann es sein, dass die so schön einfach "funktionieren", sich so prima an vieles anpassen, wo mein Kind einfach nicht "funktionieren" wollte? Und genau mit diesem Hintergrund hab ich Deinen Post gelesen und mir sträubten sich die Nackenhaare...

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von _jadzia_ am 23.07.2021, 9:11 Uhr

Du, ich habe keine Lust, mich für mein Posting zu rechtfertigen, und habe keine Ahnung, warum es Dich soooo antriggert, obwohl Du nicht gemeint bist. Und was du alles reininterpretierst, ist auch nicht fair, weil ich das SO nicht gemeint habe.

Ich habe aus eigener Erfahrung geschildert, denn als ich gemerkt habe, dass mein Kind mein Verhalten spiegelt, habe ich daran gearbeitet, MICH zu ändern. Das heißt, nicht so viel auf andere zu geben, darauf zu achten, wie ich mich dem Kind gegenüber verhalte, fünfe gerade sein lassen, und die Erkenntnis, dass gewisse "Phasen" ganz normal sind.
Und oh Wunder, das Kind war wesentlich entspannter.
Und ich auch.
Danach wurde alles viel besser.

So. Thema für mich beendet, es geht hier nicht um dich sondern um die AP.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von asclepiatina am 24.07.2021, 20:20 Uhr

Also das Schlafproblem hört sich für mich eher an als hätte sie schmerzen oder so beim liegen. Schonmal ne Osteopathin besucht?
Wie war die Geburt?
Klingt als hätte sie Blockaden, die sie im Liegen drücken.
Habe 2 ADHSler, sie brauchen oft weniger Schlaf aber in in dem Alter doch normal das sie nicht durchschlafen. Mein Sohn hat erst mit 5 angefangen duchtzuschlafen, kam Nachts 10-12 mal.

Ansonsten klingt es für mich nach einem ganz normalen aktiven Kind.

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von asclepiatina am 27.07.2021, 16:57 Uhr

Also das Schlafproblem hört sich für mich eher an als hätte sie schmerzen oder so beim liegen. Schonmal ne Osteopathin besucht?
Wie war die Geburt?
Klingt als hätte sie Blockaden, die sie im Liegen drücken.
Habe 2 ADHSler, sie brauchen oft weniger Schlaf aber in in dem Alter doch normal das sie nicht durchschlafen. Mein Sohn hat erst mit 5 angefangen duchtzuschlafen, kam Nachts 10-12 mal.

Ansonsten klingt es für mich nach einem ganz normalen aktiven Kind.

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Hier auch mal mein „Senf“ dazu

Antwort von Dezemberbaby2012 am 01.08.2021, 14:21 Uhr

Hallo Nimfotschka,

dass man ADHS noch nicht im zarten Alter von 19 Monaten diagnostizieren kann und bla und blubb hast du ja schon selbst ganz richtig gesagt und hier auch nochmal mehrfachst gehört. Das war ja aber auch gar nicht deine Frage. Ich hab mir jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber:

Ja, unser Kind (mit ADHS) war schon immer anders, .... besonders ..... Schon kurz nach der Geburt fiel er allen mit seinem besonders wachen Blick auf, der alles interessiert betrachtete, während die meisten anderen Kinder noch mit verschleiertem Blick vor sich hinguckten. Er nahm sehr früh Kontakt zu anderen Menschen auf, „flirtete“ zum Beispiel in Warteschlangen mit den Umstehenden, lachte sie an etc.
Er wollte schon loslaufen, da konnte er nicht mal krabbeln.... Noch vor dem 1. Geburtstag konnte er dann sicher frei laufen, mit 1 1/2 Jahren Laufrad fahren.
Er kletterte und krabbelte schon als Baby überall hoch oder runter (Bett, Sofa, Hochstuhl, Schränke, Treppen, Sicherheitsgeländer...), nichts war vor ihm sicher, man rannte und rettete ihm stets hinterher.

Er war sehr kuschelbedürftig, war ein 24/7 Dauerstiller, schlief grundsätzlich die ersten zwei Jahre nur AUF mir ein. Wenn man ihn ablegte, weinte er verzweifelt, auf dem Arm oder im Tragetuch war er das zufriedenste Baby der Welt.

Er lächelte alle freundlich an und schäkerte mit ihnen, mochte aber überhaupt nicht, wenn ihn andere Leute anfassten (auch nicht Oma/Opa), dann versteifte er sich.

Wir hatten keine Trotzphase, wir hatten dauerhafte Trotzjahre. Der Trotz begann früh, der Kleine hatte ....äh... hat einen extrem starken Willen (Stichwort „autonomes Kind“/Jesper Juul) und seine Trotzreaktionen waren wesentlich stärker und extremer als bei den meisten anderen Kindern.

Konzentrieren bei Interesse ging schon immer super (Puzzle, Lego, Bücher), bei für ihn langweiligeren Sachen eine Katastrophe. In Gruppen einfügen war nicht sein Ding. Bei Bilderbuch-Vorlese-Veranstaltungen in der Bibliothek saßen alle anderen Kinder brav im Kreis und lauschten, nur meiner machte währenddessen Expeditionen durch die halbdunklen Regalgänge der Bibliothek und schaute sich dort selber Bücher an....

Ich habe schon sehr, sehr früh an ADHS gedacht, das wurde dann durch SPZ und KJP-Ambulanz mit sechs Jahren bestätigt.

Wenn du also jetzt so ein Gefühl in Richtung ADHS hast, könnte es schon sein, dass dein Mami-Instinkt recht hat, es könnte aber auch sein, dass dein Kind einfach etwas lebhafter ist und sich das noch „verwächst“.

Wie war die Geburt? Gab es da irgendwelche Probleme?

Wenn du magst, schreib ruhig noch mal.

Liebe Grüße

Dezemberbaby

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Re: An Mamis von Kindern die ADHS haben...

Antwort von kirshinka am 01.09.2021, 9:23 Uhr

Völlig normales Verhalten eines Kindes!

Insbesondere auch das mit dem schlafen...

Und natürlich hat sie da keine Lust drauf, wenn du sie so quälst (Gewichtsdecke) und sie weiß, dass du nur drauf wartest, zu gehen oder sie in ein einsames Zimmer zu legen sobald sie einschläft. Also wehrt sie sich.

Mann o Meter....

Gib ihr doch die Nähe - und die Hilfe dass sie runterkommt.
Vielleicht muss sie früher schlafen gehen, bevor sie überdreht ist....

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